SKULPTURINSTITUT
  • Willkommen im Skulpturinstitut

    Alles, was wir sehen, könnte auch anders sein.

    Alles, was wir überhaupt beschreiben können, könnte auch anders sein.

    Es gibt keine Ordnung der Dinge a priori.

    Ludwig Wittgenstein

     

    Wir begreifen uns als offener, beweglicher Raum, in dem Unterricht, Diskurs und Ausstellung aufeinander treffen und sich ineinander verweben.

    Wir interessieren uns für den Umstand der Skulptur, ihre Umgebung, ihre Materialien, ihre Struktur, ihre Form und die in diesem Dazwischen entstehenden Verbindungen.

    Wir verstehen die Skulptur als Werkzeug, um Gesellschaft zu verhandeln und vice versa.

    Wir streben eine Schärfung der Wahrnehmung an, indem wir das Sehen in einer grundsätzlichen Hinsicht zu verbalisieren suchen.

     

    Das Skulpturinstitut wurde 2012 von Hans Schabus im Rahmen eines Seminars an der Universität für angewandte Kunst Wien gegründet. Seit 2014 ist das Skulpturinstitut ein Projekt der neu entstandenen Abteilung Skulptur und Raum.

DO 09 JUN 2016
  • Präsentation/Vortrag, 19 Uhr

    Artist Lecture Series Vienna / Titania Seidl

    Titania Seidl wurde 1988 geboren. Sie lebt und arbeitet in Wien. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit unterrichtet sie an der Universität für angewandte Kunst Wien und leitet, zusammen mit Daniel Ferstl und Lukas Thaler, den Kunstraum MAUVE.

     

    Ausstellungen (Auswahl): Club Pro, Los Angeles; Drop City, Newcastle; ____Tim Nolas, Wien; we are hercules, München; MUSA, Wien; mo.ë, Wien; wellwellwell, Wien; AIRY, Korfu; Sammlung Lenikus STUDIOS, Wien; Je regrette, Berlin; Vane Gallery, Newcastle.

     

    Das Kunstvermittlungsprogramm Artist Lecture Series Vienna besteht seit 2010.

    www.artistlectureseriesvienna.com

     

    Skulpturinstitut, Paulusplatz 5, A-1030 Wien

DO 12 MAI 2016
  • Präsentation/Vortrag, 19 Uhr

    Artist Lecture Series Vienna / Anna Artaker

    Anna Artaker studierte Philosophie und Politikwissenschaften in Wien und Paris sowie bildende Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien. Sie ist Künstlerin und derzeit Elise-Richter-Research-Fellow an der Akademie in Wien, wo sie ihr Habilitationsprojekt MEDIEN DER GESCHICHTE vorbereitet. Artakers Werke werden international ausgestellt – in den letzten Jahren etwa im New Museum in New York, im Austrian Cultural Forum in London oder im mumok in Wien – und wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Hilde Goldschmidt-Preis und dem Staatsstipendium für künstlerische Fotografie. Darüber hinaus war Artaker Artist-in-Residence in Mexico City und an der Cité Internationale des Arts in Paris sowie Lehrbeauftragte der Merz Akademie in Stuttgart und der Zeppelin Universität in Friedrichshafen.

     

    Das Kunstvermittlungsprogramm Artist Lecture Series Vienna besteht seit 2010.

    www.artistlectureseriesvienna.com

     

    Skulpturinstitut, NEUE ADRESSE Paulusplatz 5, A-1030 Wien

DO 14 APR 2016
  • Präsentation/Vortrag, 19 Uhr

    Artist Lecture Series Vienna / Thomas Baumann

    Thomas Baumann geb. 1967 in Altenmarkt, lebt und arbeitet in Wien und Niederösterreich. 1985-1993 Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien.

     

    Ausstellungen (Auswahl): Kunsthalle Wien; Secession, Wien; Wien Museum Karlsplatz; Kunsthaus Graz; Museum Jean Tinguely, Basel; Kunsthalle Basel; Kunstverein Bonn; Museum Bochum; PAN Neapel; Haus Konstruktiv, Zürich; Kunstverein Ludwigsburg; Museum Sift Admont, Steiermark; Festival der Regionen, Oberösterreich; OK Offenes Kulturhaus, Linz; Museum Moderner Kunst, Kärnten; Georg Kolbe Museum, Berlin; Neue Galerie, Graz; Slought Foundation, Philadelphia; Kunsthaus Basel Land, Basel; Museum des 21. Jahrhunderts, Belvedere Wien; für Zeitgenössische Kunst Winzawod, Moskau; Muescarnok Kunsthalle, Budapest; Museum Würth, Erstein; Bank Austria Kunstforum, Wien; Renaissance Society, Chicago

     

    Filmfestivals (Auswahl): AVE Arnheim; Anthology Film Archives, New York; Filmfestival Rotterdam; Belo Horizonte, Brasilien; Diagonale Graz; Stuttgarter Filmwinter, Stuttgart; International Filmfestival, Barcelona; Viennale, Wien; Diagonale, Graz

     

    Copyright Foto: Artist Lecture Series Vienna

     

    Das Kunstvermittlungsprogramm Artist Lecture Series Vienna besteht seit 2010.

    www.artistlectureseriesvienna.com

     

    Skulpturinstitut, NEUE ADRESSE Paulusplatz 5, A-1030 Wien

DO 10 MAR 2016
  • Vortrag, 20 Uhr

    Artist Lecture Series Vienna / Anne Speier

    Anne Speier wurde in Frankfurt am Main geboren und lebt in Wien, wo sie an der Akademie der Bildenden Künste unterrichtet. Letztes Jahr zeigte sie „Smuggeler“ bei Neue Alte Brücke Frankfurt, „Seeing the Contemporary“ in der Galerie der Stadt Schwaz und „Feeling the Contemporary“ in der Silberkuppe Berlin. Sie hat unter anderem an Gruppenausstellungen im Künstlerhaus Bremen, wellwellwell Wien, MOT International Brüssel, Treize Paris und Black Bridge Offspace Peking teilgenommen.

     

    Das Kunstvermittlungsprogramm Artist Lecture Series Vienna besteht seit 2010.

    www.artistlectureseriesvienna.com

     

    Skulpturinstitut, NEUE ADRESSE Paulusplatz 5, A-1030 Wien

SA 20 FEB 2016
  • Ausstellungseröffnung, 19 Uhr

    Coperto

    19 Uhr 30 Performance von Peter Fritzenwallner

     

    BildhauerInnen bauen auf Sand, doch manchmal liegt darunter ein sehr behaglicher Boden wie dieser aus poliertem Beton. Der Keller war die meiste Zeit mit Pfützen aus Epoxidharz und Spuren von schwarzer Kohle bedeckt. Damals war der Kühlschrank mit Joghurtbechern gefüllt, die ihr Ablaufdatum längst überschritten hatten. ONE MORE OBJECT schrieb Jan de Cock vor zwei Monaten mit blauem Textmarker an die Wand. Die Buchstaben wurden in der Zwischenzeit mit weißer Wandfarbe überstrichen. In Pompeji fanden WissenschaftlerInnen Sprüche, die in die Wände einer ausgegrabenen Toilette geritzt waren. Sie stammen von Unbekannten und klingen immer noch so frisch als wären sie von letzter Woche. Es ist eine gute Frage, ob die Nachbarn den knarzenden Bass aus dem Jawbone hören konnten, wenn wir hier spät in der Nacht gearbeitet haben. Wahrscheinlich steckt er noch tief in den Wänden und wird eines Tages zwischen den exklusiven Produkten einer noch unbekannten Boutique, die hier möglicherweise bald einziehen wird, herauspurzeln.

     

    Die Abteilung Skulptur und Raum lädt vor dem Umzug noch einmal KünstlerInnen für die Ausstellung COPERTO ins Skulpturinstitut ein. Ab Anfang März befinden sich unsere Räumlichkeiten am Paulusplatz 5 im dritten Bezirk, nebenan hat Franz West jahrzehntelang gearbeitet. Er wurde von uns eingeladen, weil er schneller war als wir.

     

    Victoria Braith  /  Dana Degiulio  /  Dejan Dukic  /  Peter Fritzenwallner  /  Johann Groebner Marlene Hausegger  /  Christian Ingemann  /  Julia Kolbus  /  Emanuel Mauthe  /  Michèle Pagel Peter Sandbichler  /  Fabian Seiz  /  Susanne Strasser  /  Franz West

     

     

    vorne rechts

    Peter Sandbichler

    The Hurt Locker

    Karton, Holz, Farbe

    360 x 50 cm

    2010

     

     

    vorne links

    Fabian Seiz

    a thing on space

    Holz, Fotokopien, Metall

    115 x 76 x 134 cm

    2014

     

     

     

     

     

    Marlene Hausegger

    Installation der neuen Zeitberechnung

    C-Print

    36,3 x 40 cm, 24 x 35 cm

    2015/16

     

    Dejan Dukic

    dreaming about sculpture

    Finger auf Decke

    185 x 163cm

     

     

    Julia Kolbus

    Untitled

    Siebdruckplatte, Metall, Rollen, Keramik, Pigment

    variable Dimensionen

    2016

     

     

    an der Wand

    Dana DeGiulio

    Houselight

    Öl auf Holz

    28 x 36 cm

    2016

     

     

    Christian Ingemann

    DKN Passport Serpent; Visa Page 9

    #208239780 (You Don´t Bite Your Tail No More);

    Version Totem

    Gedrehtes Edelstahl,

    UV-Druck auf Schrumpfschlauch

    49 x 2.7 cm

    2016

     

     

    Michèle Pagel

    Streichelzoo (CorPo&CroCro, PoPo&PuhPuh)

    Gefundenes Objekt, Acrylfarbe

    variable Dimensionen

    2013

     

     

    Peter Fritzenwallner

    Friedrich the II., lobbing potatoes at a gong

    Gong, Stahl, Stoff, Kartoffeln

    Dimensionen variabel

    2016

     

     

    Michèle Pagel

    Streichelzoo (CorPo&CroCro, PoPo&PuhPuh)

    Gefundenes Objekt, Acrylfarbe

    variable Dimensionen

    2013

     

    Christian Ingemann

    DKN Passport Serpent; Visa Page 9

    #208239780 (Exo terra!); Version EMS Korea

    UV Druck auf Karton

    46 x 120.5 cm

    2016

     

    Emanuel Mauthe

    Kanon

    Gipsfaserplatte, Buntpapier, Dispersion

    variable Dimensionen

    2016

    o.T.

    bedruckter Fahnenstoff, Folie

    220 x 120 cm

    2015

     

     

    Emanuel Mauthe

    o.T.

    bedruckter Fahnenstoff, Folie

    220 x 120 cm

    2015

     

     

    an der Wand

    Johann Groebner

    Untitled

    Öl auf Leinwand

    195 x 135 cm

    2013

     

     

    rechts

    Susanna Strasser

    Devotio

    div. Materialien

    25 x 23cm

    Auszug aus Abendmahl I

    Porzellan, Aufglasurfarbe, Tisch, Stoff

    variable Dimensionen

    2016

     

    vorne links

    Emanuel Mauthe

    Kanon

    Gipsfaserplatte, Buntpapier, Dispersion

    variable Dimensionen

    2016

     

     

    Susanna Strasser

    Devotio

    div. Materialien

    25 x 23cm

    Auszug aus Abendmahl I

    Porzellan, Aufglasurfarbe, Tisch, Stoff

    variable Dimensionen

    2016

     

     

    Franz West

    Watsche

    Fahrradspiegel, Gips, Mullbinden, Dispersion

    9 x 48 x 16 cm

    1980er

     

     

    Christian Ingemann

    Watermark; U.S Passport

    HD-Video

    2.06 min.

    2015

     

     

    Skulpturinstitut, An der Hülben 3, A-1010 Wien

DO 21 JAN 2016
  • Präsentation/Vortrag, 19 Uhr

    Artist Lecture Series Vienna / Christoph Bruckner

    Christoph Bruckner geboren 1975 in Amstetten (Niederösterreich), lebt als Schriftsteller, Kunsttheoretiker und bildender Künstler in Wien, 1998-2004 Studium Bildende Kunst an der Akademie der bildenden Künste in Wien, 2006 Förderungspreis der Stadt Wien für bildende Kunst, publiziert seit 2009 literarische und theoretische Texte in Magazinen, Sammelbänden und Katalogen, unterrichtet seit 2011 dreidimensionales Gestalten an der Technischen Universität Wien.

     

    Copyright Foto: Artist Lecture Series Vienna

     

    Das Kunstvermittlungsprogramm Artist Lecture Series Vienna besteht seit 2010.

    www.artistlectureseriesvienna.com

     

    Skulpturinstitut, An der Hülben 3, A-1010 Wien

DO 03 DEZ 2015
  • Präsentation/Vortrag, 19 Uhr

    Artist Lecture Series Vienna / Hugo Canoilas

    Hugo Canoilas geb. 1977 in Lissabon, Portugal, lebt und arbeitet in Wien. Er studierte Kunst an der Escola Superior de Arte e Design in Caldas da Rainha, Portugal und am Royal College of Art, London.

     

    Soloausstellungen und Projekte 2015:  The sun in darkness, Weingruell Gallery, Karlsruhe, DE; Someone a long time ago now, kuratiert von Sophia Hao. Cooper Gallery, Dundee, UK; Dinosaur paintings, LA contemporary, Workplace gallery, Los Angeles, USA.

     

    Gruppenausstellungen (Auswahl): Dio Horia in Mykonos, kuratiert von Marina Vranopoulou, Dio Horia, GR; Import Export, Skulpturinstitut, Wien; Dromosphere, Galleria Collicaligreggi, Catania, IT; Cold places, Galerie Andreas Huber, Wien; Granpallazzo, kuratiert von Ilaria Gianni. Palazzo Rospigliosi, Zaragolo, Rom, IT; Destination Wien, kuratiert von Anne Faucheret, Luca Lo Pinto, Nicolaus Schafhausen, Kunsthalle Wien; Ciao!, Galleria Collicaligreggi, Catania, IT; Lesen, kuratiert von Ingeborg Strobl. Kunstraum Niederösterreich, Wien; and Time and mode, kuratiert von Paulo Mendes und Emília Tavares, Pavilhão 31, Lissabon, Portugal.

     

    Copyright Foto: Artist Lecture Series Vienna

     

    Das Kunstvermittlungsprogramm Artist Lecture Series Vienna besteht seit 2010 und wird von Ezara Spangl und Rainer Spangl kuratiert.

    www.artistlectureseriesvienna.com

     

    Skulpturinstitut, An der Hülben 3, A-1010 Wien

DO 12 NOV 2015
DO 22 OKT 2015
  • Vortrag, 20 Uhr

    Artist Lecture Series Vienna / Anna-Sophie Berger

    Als transdisziplinäre Künstlerin arbeitet Anna-Sophie Berger an Objekten die sich sowohl mit individueller Wahrnehmung und intimer Verwendung befassen, als auch mit Fragen nach materieller Realität als Teil von sozio-ökonomischen Zirkulation und Konsum. Die Arbeiten befassen sich mit der Vielschichtigkeit des menschlichen Verlangens und reflektieren dadurch die Ambiguität zwischen sensuellem Verlangen und reflektierter Zurückhaltung.

     

    Anna-Sophie Berger (geb. 1989) Studium an der Akademie der bildenden Künste, Wien. Einzelausstellungen bei JTT, New York; 21er Haus, 21er Raum, Vienna; Ludlow 38, New York; und Mauve, Wien. Teilnahme an Gruppenausstellungen bei Tanya Leighton, Berlin; Clearing, Brussels; 247365, Brooklyn; Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien KM-, Graz; Futura, Prague; Cura Basement, Rome; Mathew Gallery, Berlin; and Utopian Slumps, Melbourne. Ihre Arbeiten wurden in Artforum, frieze d / e, Kaleidoskop und Mousse Magazine besprochen. Berger lebt und arbeitet in Wien.

    www.anna-sophie-berger.com

     

    Das Kunstvermittlungsprogramm Artist Lecture Series Vienna besteht seit 2010 und wird von Ezara Spangl und Rainer Spangl kuratiert.

    www.artistlectureseriesvienna.com

     

    Skulpturinstitut, An der Hülben 3, A-1010 Wien

FR 05 JUN 2015
  • Konzerte, 17 Uhr

    Musik und Raum

    im Rahmen der Ausstellung Import Export

    organisiert von Rafaella Isnit und Susanne Schwarz

    Nordbahnhofgelände bei der großen Pappel

     

    Sweet Sweet Moon, das ist in erster Linie der in Wien lebende Multiinstrumentalist Matthias Frey. Während seine Debüt-EP von einem eher traditionellen Singer-Songwriter-Stil mit Gitarrenbegleitung geprägt war, erzeugt er nun auf der Bühne einen beinahe orchestralen Klang mit Violine, Synths und seinem beliebten Sidekick, dem Loop-Pedal. Für seine Studioaufnahmen spielt Matthias Frey auch Schlagzeug, Gitarre oder Akkordeon selbst ein.

    http://www.siluh.com/artists/sweet-sweet-moon/

     

    David Obenaus alias Voodoo Jürgens präsentiert eigenwilliges Liedgut – "Meilenweit vom Mainstream oder von A-Seiten entfernt. Vom indischen Schlangenbeschwörerlied bis zum singenden Marlboro Cowboy". (Selbstbeschreibung)

     

    DJs: Andras Eichstaedt alias Stand / Benedikt Fritz und Josef Freistetter alias Tasteofunk

     

     

     

     

    Skulpturinstitut, An der Hülben 3, A-1010 Wien

SA 30 MAI 2015
  • Ausstellungseröffnung, 15 Uhr

    Import Export

    31. Mai - 12. Juli 2015

    Nordbahnhofgelände

    Treffpunkt beim "Gasthaus zur Alm"

    Innstraße 16, 1020 Wien

     

    Lageplan

    https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=zwssw_9xAlnM.kyQYA4XMfUME

     

    Termine

    26. Juni - Führung: Treffpunkt 15.00 Uhr, U1 Praterstern, Ausgang Lassallestraße

    03. Juli - Videoführung

    12. Juli - Führung "Finnisage": Treffpunkt 15.00 Uhr, Straßenbahnstation "Am Tabor"

     

    17 KünstlerInnen sind eingeladen, am noch verbliebenen Frachtenbahnhofgelände Wien Nord eine Arbeit zu realisieren. Äquivalent dazu nehmen alle 17 Positionen der Klasse Skulptur und Raum an der Ausstellung teil. Import Export will diesen brach liegenden Ort zwischen bewegter Vergangenheit und schillernder Zukunftsversprechen noch einmal gemeinsam aktivieren, bevor

    er den Bebauungsmaßnahmen der rasanten Stadtentwicklung anheim fällt.

     

    Steffi Alte  /  Udo Bohnenberger  /  Cäcilia Brown  /  Hugo Canoilas  /  Ines Doujak

    Eva Engelbert  /  Peter Fritzenwallner  /  Matthias Gabl  /  Philipp Gehmacher  /  Marcus Geiger

    Rafaella Isnit  /  Ludwig Kittinger  /  Jakob Klima  /  Philipp Köster  /  Roland Kollnitz

    Axel Koschier  /  Sonia Leimer  /  Thea Möller  /  Franz Mussner  /  Flora Neuwirth  /  Laurids Oder

    Sarah Ortmeyer  /  Philip Pichler  /  Hans Schabus  /  Leander Schönweger  /  Susanne Schwarz

    Eva Seiler  /  Misha Stroj  /  Emil Wetter  /  Eugen Wist  /  Kathrin Wojtowicz  /  Hannes Zebedin

     

     

     

    Steffi Alte

    Railbaord SL-1, 2015

    Weißbuche, Stahlguss

    160 x 63 x 22,5 cm

     

     

    Udo Bohnenberger

    seven necks of the fool, 2015

    Malt whisky, Flaschen, Epoxidharz, Schellack

    34 x 30 x 32 cm

     

     

    Cäcilia Brown

    Geräucherte Treppe, 2015

    Stahl, Ruß

    60 x 60 x 300 cm

     

    Mülltonne, 2015

    Stahl, Gips, Autoreifen

    Ø 55, 85 cm

     

    Mistkübel, 2015

    Stahl, Gips

    Ø 85, 150 cm

     

     

    Hugo Canoilas

    And the new, unknown to me, 2015

    Wildknochen, Holz, Acrylfarbe

    Variable Dimensionen

     

     

    Ines Doujak

    ohne Titel, 2015

    Stahl, Zündschnur, Beton, Autoreifen

    Variable Dimensionen

     

     

    Eva Engelbert

    Modell Populus, 2015

    Pappel-Sperrholz, Ziegel, Fliesen

    Ø 200 cm, 36 - 50 x 28 cm

     

     

    Peter Fritzenwallner

    Plötzlich diese Übersicht! marker No.1-No.34, 2015

    Hartfaserplatten, Metall, Lack

    Variable Dimensionen

     

     

    Matthias Gabl

    Keine Hoffnung - Kein Seil zum Erhängen, 2015

    Lack

    300 cm

     

     

    Philip Gehmacher

    Flagge, 2015

    Holz, Stoff, Seil, Flaschenzug, Haken, Ösen

    380 x 215 cm

     

     

    Marcus Geiger, 2015

     

     

    Rafaella Isnit

    P3x3, 2015

    Erde, Kohle, Salvia verticillata, Salvia pratensis, Anchusa a. dropmore, Gaillardia a. arizon, Chrysanthemum koreanum

    300 x 300 cm

     

     

    Ludwig Kittinger

    Zwischen Knochenkette und Schwimmbad, 2015

    Metallspind

    190 x 100 x 60 cm

     

     

    Jakob Klima

    ohne Titel, 2015

    Stahl, Lack

    110 x 240 cm

     

     

    Philipp Köster

    Entrée (90s D.), 2015

    Gipskartonplatten, Aluminiumprofile, Dispersionsfarbe

    564 x 8 x 200 cm

     

     

    Roland Kollnitz

    Punto del Caffe, 2015

    Beton, Stahl, Aluminium, Fiberglas, Kunststoff, Bambus, Draht, textiles Band, Kaffeedose mit Magnet

    95 x 73 x 568 cm

     

     

    Axel Koschier

    ohne Titel, 2015

    Baumwollstoff, Fallschirmseide, Holz, Eisen

    400 x 50 x 40 cm

     

     

    Sonia Leimer

    Ohne Titel, 2015

    Hängematte, Betonkugel

    250(h) x 320 x 40 cm

     

     

    Thea Möller

    NOIR, 2015

    Dokaplatten, Isolieranstrich mit Bitumen, Dachpappe, Kunststoff-Schweißrohre, Winkel, Steppenläufer, 250 x100 x 50 cm, Polyesterbahn 100 x 70 x 40 cm

     

     

    Franz Mussner

    PM10, 2015

    Steinkohle

    25 x 12 x 10 cm

     

     

    Flora Neuwirth

    „Früchtestillleben mit einem Amazonenpapagei, 1824/2015“, (1995) 2015

    Polystyrol, Papier, Edding

    247 x 317 x 8 cm

     

     

    Laurids Oder

    Succession, 2015

    Stahl, Holz, Petroleum

    40 x 40 x 240 cm

     

     

    Sarah Ortmeyer
    Rapid, 2015
    Mercedes W124, 4 Rapid-grüne Led Unterboden-Beleuchtung, Batterie
    474 x 174 x 144 cm

     

     

    Philip Pichler

    wetter, 2015

    Teichbecken, Poolfarbe, Holz, Lack

    275 x 368 x 52 cm

     

     

    Hans Schabus

    Sturmglocke, 2015

    Messingtürglocke, Kabelbinder

    52 x 17 x 16,5 cm

     

     

    Leander Schönweger

    Zwiegespräch, 2015

    Metall, Holz

    760 x 310 cm

     

     

    Susanne Schwarz

    LIFTED, 2015

    Apothekerglas, Stahl, Diafilm

    6 x 9,5 x 400 cm

     

     

    Eva Seiler

    below the BQE, across from Libro and McDonalds, 2015
    Blech
    Variable Dimensionen

     

     

    Misha Stroj

    Das Meer oder la liberación (del mar de Mondrian), nach Jusep Torres Campalans, über den berichtet wird von Max Aub, was wiederum verbreitet wird von Luis Camnitzer in Conceptualism in Latin American Art: Didactics of Liberation!, 2015

    Holz, Lack, Draht, Karton, Stoff, Leder, Schraube

    356 x 229 x 15 cm

     

     

    Emil Wetter

    Schmelzofen, 2015

    Ziegel, Glas, Holzkohle

    60 x 40 cm

     

     

    Eugen Wist

    calisthenic dreaming, 2015

    Holz, Stahl, Lack, PVC-Boden, Metallspind

    182 x 400 x 500 cm

    185 x 160 x 10 cm

     

     

    Katrin Wojtowicz

    Ohne Titel, 2015

    4 Schirme, Lack, Öl, Epoxidharz, Stoff, Schnürsenkel, Buchbinderfaden, Eiskonfektpapier

    80 x 20 x 15 cm

     

     

    Hannes Zebedin

    Ein Stück Kohle aus der Nähe von Dhanbad, Indien. Werttransfer auf einem wertverändernden Areal, 2015

    Kohlestück

    5 x 3 x 2 cm

     

     

    Skulpturinstitut, An der Hülben 3, A-1010 Wien

DI 28 APR 2015
  • Vortrag, 19 Uhr

    Hotel Charleroi

    BAUBESPRECHUNG

     

    Im November 2014 fand das fünfte Event von HOTEL CHARLEROI - LA FORCE DU CHANGEMENT statt. Die Abteilung Skulptur und Raum, nahm an dem Event Teil, indem sie ein Tischtennisturnier veranstaltete. Anlässlich dieser Gegeneinladung im Skulpturinstitut bringt HOTEL CHARLEROI ein Gastgeschenk mit und lädt einen Gastvortragenden ein: Georg Petermichl (*1980, Österreich). Gemeinsam mit ihm werden Antworten auf offene Fragen gesucht, die das Projekt innerhalb der letzten fünf Jahren hervorgebracht hat. Farbbilder werden auch gezeigt.

     

    HOTEL CHARLEROI (gegründet 2010, Belgien) ist ein angewandtes Rechercheprojekt, das sich mit der postindustriellen belgischen Stadt Charleroi beschäftigt. Seit fünf Jahren organisieren die Künstler Adrien Tirtiaux (*1980, Belgien), Antoine Turillon (*1982, Frankreich) und Hannes Zebedin (*1976, Österreich) jährlich Künstlerresidenzen und öffentliche Events in verschiedenen Vierteln und Gebäuden der Stadt. Für die geladenen Künstler und HOTEL CHARLEROI dient die Stadt als Laboratorium für Kunst im Öffentlichen Raum, um über die wechselvollen Umstrukturierungen der letzten Jahrzehnte zu reflektieren und mögliche Zukunftsszenarien für lokale und globale Kulturpolitik zu erfinden.

     

    Skulpturinstitut, An der Hülben 3, A-1010 Wien

SO 19 APR 2015
  • Turnier, 15 Uhr

    Stanislaus Medan

    Anmeldungen: 15 Uhr oder raumtennis@gmail.com

    Turnierbeginn: 16 Uhr

    Teilnahmebedingungen: Weißes Hemd und kurze Hosen

     

    Organisiert von Stanislaus Medan.

     

    Das Turnier RAUM TENNIS wird mit speziell von Stanislaus Medan angefertigten Tischtennisschlägern gespielt. Fundament für das Turnier ist die Tischtenniskultur Ende des 19. Jahrhunderts. Das Raum-Tennis, eine zu dieser Zeit neue Sportart, war Technikern wie Künstlern gleichermaßen Forschungsgebiet. In den folgenden Jahrzehnten wurden Schläger aus unterschiedlichsten Formen und Materialien (Pergament, Schmirgelpapier, Kork, Aluminium, Leder, Schaumstoff u.v.m.) hergestellt. Als Salonspiel der englischen Gesellschaft konkurrierte es mit typischen Spielen wie Billard und Backgammon. Heute hat sich das Tischtennisspiel zu einem Extremsport entwickelt, der freie, experimentelle oder künstlerische Zugang hat an Bedeutung verloren. Im Mittelpunkt des Turniers stehen neu entworfene Schläger, die, in ihrer unterschiedlichen, der Effektivität des Spiels teilweise entgegensteuernden Materialität, der leistungsorientierten Struktur eines Turniers gegenüberstehen. Marmor, Stein und Eisen bricht.

     

    Stanislaus Medan, geboren 1988 in Graz, lebt und arbeitet in Wien, Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien, seit 2013 Mitglied des Wiener Tischtennis Verbands.

     

    Werkliste

     

    porcelain, 2014

    Porzellan, Buche

    265 x 140 x 19 mm

     

    attrappe, 2014

    Laminat, Buche, Fichte

    260 x 150 x 12 mm

     

    marble's defense, 2014

    Marmor

    2x 260 x 150 x 10 mm

     

    intellects offense, 2014

    Papier laminiert, Buche, Fichte

    2x 295 x 120 x 33 mm

     

    maciunas legacy, 2014

    Schaumstoff, Buche, Fichte

    2x 260 x 150 x 53 mm

     

    heavy metal, 2014

    Eisen, Chrom

    2x 295 x 150 x 2 mm

     

    mirror slide, 2014

    Eisen, Spiegelfolie, Aluminium

    2x 260 x 155 x 2 mm

     

    wood simple, 2014

    Buche, Eiche, Kiefer

    260 x 150 x 15 mm

     

    insulation defense, 2015

    Buche, Dämmwolle, Nuss

    2x 260 x 150 x 15 mm

     

    trampoline, 2015

    Gummi, Buche

    300 x 180 x 15 mm

     

    silicone, 2015

    Silikon, Buche, Kiefer

    380 x 155 x 15 mm

     

    Skulpturinstitut, An der Hülben 3, A-1010 Wien

     

DI 16 DEZ 2014
  • Gespräch, 19 Uhr

    Manisha Jothady, Christoph Meier, Franz Part, Hans Schabus

    Bitte nie sagen: Das ist langweilig, das kenne ich schon.

    Das ist die größte Katastrophe! Immer wieder sagen:

    Ich habe keine Ahnung, ich möchte das noch einmal erleben.

    Heinz von Förster

     

    Anlässlich der Ausstellung Schule von Franz Part moderiert Manisha Jothady ein Gespräch zwischen Christoph Meier, Franz Part und Hans Schabus über Varianten der Wiederholung in Kunst, Lehre und Gesellschaft. Was ist eigentlich eine Replik? Warum ist das Nachmachen so wichtig? Wie steht es dann um die Autorschaft? Drehen wir uns alle im Kreis? Und was treibt uns immer wieder vor die Tür?

     

    Im Rahmen des Gesprächs werden Fotografien von Hannes Böck projiziert, die Franz Parts Repliken im Schulgebäude zeigen.

     

    Manisha Jothady (* 1971) lebt als freischaffende Kunstkritikerin in Wien. Neben Beiträgen für Tageszeitungen und Kunstzeitschriften hat sie zahlreiche Texte für Ausstellungskataloge und Künstlermonografien verfasst. 2013 und 2014 war sie als Projektleiterin des von departure, dem Kreativzentrum der Wirtschaftsagentur Wien, organisierten Galerienfestivals „curated by_vienna“ tätig.

     

    Christoph Meier (* 1980) lebt und arbeitet in Wien. Er studierte Architektur an der TU Wien sowie Textuelle Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Heimo Zobernig. Zuletzt waren seine Arbeiten in Einzelausstellungen in der Galleria Collicaligreggi, Catania, Italien; Sariev Contemporary, Plovdiv, Bulgarien; Galerie Kamm, Berlin, Deutschland zu sehen. Er nahm u.a. bei Gruppenausstellungen im Kunstverein Hamburg, Hamburg, Deutschland; in der Fondazione Brodbeck, Catania, Italien; im 21er-Haus, Wien; und in der Frac Auvergne, Clemont-Ferrand, Frankreich teil. Er ist Mitherausgeber und Mitbegründer des Künstler-Fanzines Black Pages.

     

    Franz Part wurde 1949 in Wien geboren und wuchs in Raabs an der Thaya auf. Von 1970 bis 1975 studierte er an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Walter Eckert und Rudolf Hausner. Seine Arbeiten wurden ab 1975 u.a. in der Galerie Gabriel, Wien; Galerie Stadtpark, Krems; Galerie Schnittpunkt, Steyr; Neue Galerie, Wien; Schneiderei, Wien und im Kunstverein Horn, Horn gezeigt. Seit 1975 ist er Kunsterzieher am BG und BRG Waidhofen an der Thaya. Dort errichtete er ein Replikenmuseum, das sich über das gesamte Schulgebäude erstreckt. Außerdem ist Franz Part Mitglied der Galerie Stadtpark, Krems und war während der 1990er Jahre deren Obmann.

     

    Skulpturinstitut, An der Hülben 3, A-1010 Wien

DI 18 NOV 2014
  • Ausstellungseröffnung, 19 Uhr

    Franz Part - Schule

    Franz Part ist Künstler. Bis vor kurzem unterrichtete er Bildnerische Erziehung am Gymnasium in Waidhofen an der Thaya. Über einen Zeitraum von nahezu 30 Jahren baute er viele Wegmarken der Kunst des 20. Jahrhunderts nach. Beuys, Duchamp, Man Ray, um einige Zentralgestirne zu nennen. Auf diese Weise vermittelte er zeitgenössische Kunst und verwickelte die SchülerInnen gleichzeitig in Fertigungsabläufe. Die Repliken platzierten Part und seine SchülerInnen in den Gängen, Stiegenhäusern und Aufenthaltsräumen des Gymnasiums. Der Schulbau wurde somit zu einem der größten und umfassendsten Schauräumen der Kunst des 20. Jahrhunderts. Die SchülerInnen danken es ihm und bevölkern in überdurchschnittlichem Ausmaß kreative Berufe. Gleichsam zur Neugründung und zum Aufbau der neuen Abteilung Skulptur und Raum an der Universität für angewandte Kunst Wien zeigt das Skulpturinstitut nun Teile aus Franz Parts weltbewegter Sammlung.

     

    Franz Part wurde 1949 in Wien geboren und wuchs in Raabs an der Thaya, Niederösterreich, auf. Von 1970 bis 1975 studierte er an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Walter Eckert und Rudolf Hausner. Seine Arbeiten wurden ab 1975 u.a. in der Galerie Gabriel, Wien; Galerie Stadtpark, Krems; Galerie Schnittpunkt, Steyr; Neue Galerie, Wien; Schneiderei, Wien und im Kunstverein Horn, Horn gezeigt. Seit 1975 ist er Kunsterzieher am BG und BRG Waidhofen an der Thaya, Niederösterreich. Dort errichtete er ein Replikenmuseum, das sich über das gesamte Schulgebäude erstreckt. Außerdem ist Franz Part Mitglied der Galerie Stadtpark, Krems und war während der 1990er Jahre deren Obmann.

     

    Die Ausstellung eröffnet am 18. November 2014 und läuft bis 16. Jänner 2015. Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns unter info@skulpturinstitut.at oder +43(0)664 8260728. Unsere Öffnungszeiten lauten: Donnerstag, Freitag 14–18 Uhr.

     

    Werkliste

     

    Repliken von Joseph Beuys

    Fettstuhl, 1984

    Filzanzug, 1970

    Gemeinschaftsspaten, 1964

    Geruchsplastik, 1978

     

    Repliken von Marcel Broodthaers

    Sans Titre, 1968

    Sculpture, 1974

     

    Replik von Alexander Calder

    Untitled, 1961

     

    Replik von Christo

    Wrapped Roses, 1968

     

    Replik von Salvador Dali

    Téléphone - Homard, 1936

     

    Repliken von Marcel Duchamp

    3 stoppages-étalon, 1913-1914

    Air de Paris, 1919

    Eau et gaz à tous les étages, 1958

    Fountaine, 1917

    Porte-bouteilles, 1914

    Roue de Bicyclette, 1913

    Studie zu La Mariée mise à nu par ses célibataires, même (Le Grand Verre), 1915-1923

     

    Replik von Yves Klein

    Sculpture éponge bleue sans titre, 1960

     

    Replik von Yoko Ono

    Mend Piece for John, 1968

     

    Replik von Meret Oppenheim

    My nurse, 1936

     

    Repliken von Man Ray

    Ce qui manque à nous tous, 1927

    Poids plume I, 1968

     

    Replik von Alexander Rodtschenko

    Raumkonstruktion Nr. 22, 1921

     

    Replik von Andy Warhol

    Campbell's soup can, 1966

     

    Replik von George Brecht

    The Bottle-Bottle-Opener, 1967

     

    Alle gezeigten Repliken entstanden

    zwischen 1985 und 1995.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Fotos: Stefan Lux

     

    Skulpturinstitut, An der Hülben 3, A-1010 Wien

MO 03 NOV 2014
  • Vortrag, 19 Uhr

    Chris Sharp

    Manners of matter

     

    Chris Sharp erläutert seine kuratorische Praxis und referiert über Themengebiete wie die Spezifizität des Mediums, Dreidimensionalität, den menschlichen Körper, Bild und (Im)Materialität. Der Vortrag wird anhand seiner jüngsten Ausstellungen bildlich veranschaulicht, insbesondere Manners of Matter, Salzburger Kunstverein/Musée du château des ducs de Wurtemberg, Montbéliard, Frankreich (2014); Le Mouvement, ko-kuratiert mit Gianni Jetzer, Biel/Bienne, Schweiz (2014); und The Registry of Promise (2014–15) an unterschiedlichen Ausstellungsorten.

     

    Chris Sharp (*1974, USA) lebt und arbeitet als Autor und freier Kurator in Mexico City. Dort leitet er gemeinsam mit dem Künstler Martin Soto Climent den Projektraum Lulu. Zusammen mit Gianni Jetzer kuratierte er die 12. Ausgabe der Schweizerischen Plastikausstellungen Biel mit dem Titel Le Mouvement in Biel/Bienne, Schweiz. Derzeit kuratiert er die Ausstellungsreihe The Registry of Promise in der Fondazione Giuliani, Rom; Le Parc St. Léger, Pogues-les-Eaux, Frankreich; Le Crédac, Ivry-sur-Seine, Frankreich; und De Vleeshal, Middelburg, Holland. Er ist freier Redakteur des Kaleidoscope magazine und Redakteur bei Art Review. Zudem schreibt er u.a. für Artforum, Fillip, Afterall, Mousse, Metropolis M, Spike, Camera Austria, artpress und Art-Agenda.

     

    Dieser Vortrag wird auf Englisch gehalten.

     

    Skulpturinstitut, An der Hülben 3, A-1010 Wien

DI 24 JUN 2014
  • Vortrag, 19 Uhr

    Sonia Leimer

    Space Junk

     

    Sonia Leimer beschäftigt sich mit dem konkreten physischen Raum und seinem Verhältnis zur künstlerischen Inszenierung. Sie verhandelt in ihren künstlerischen Arbeiten Fragen nach den Grundlagen unserer Wahrnehmung, die sich auf der Basis individueller, historischer und medial geprägter Erfahrungsmuster bilden. Dabei vereint sie Elemente aus den Bereichen Film und Architektur und verknüpft eine konzeptuelle Herangehensweise mit einer teils minimalistischen Formensprache. Die Materialien, denen sich Leimer annimmt, zeichnen sich durch die ihrem Kontext impliziten Bedeutungen aus, verändern jedoch im Transformationsprozess der Arbeit ihren Status. In komplexer Art und Weise greifen in Sonia Leimers künstlerischer Praxis die Kategorien Raum und Zeit sowie die Frage nach der Bedeutung des Materials im Kontext seiner konzeptuellen Bearbeitung ineinander.

     

    Sonia Leimer geb. 1977 in Meran, Italien, lebt und arbeitet in Wien. Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien.

     

    Ausstellungen (Auswahl): 2014 Galerie Barbara Gross, München, LAMOA, LA Museum of Art Los Angeles, Austrian Cultural Forum London / New York; 2013 5th Moscow Biennale, Wien Museum,  ABC Berlin | 2012 Artothek, Köln, Galerie Nächst St. Stephan, Rosemarie Schwarzwälder, Wien, Museion, Bozen; MAK Center for Art and Architecture, Los Angeles; 2011 Kunstverein Basis, Frankfurt/M.; 2010 BAWAG Contemporary, Wien, Salzburger Kunstverein, Salzburg, Galerie im Taxispalais, Innsbruck, Triennale Linz; 2008 Manifesta 7, Rovereto; 2006 Kerava Museum, Helsinki.

     

    Die StudentInnen des Skulpturinstituts sind eingeladen, für die jeweiligen Veranstaltungsabende performative Interventionen zu entwickeln. Dieses Mal wird uns eine Performance von Joseph Knierzinger aus der Abteilung Digitale Kunst / Ruth Schnell gezeigt.

     

    Skulpturinstitut, An der Hülben 3, A-1010 Wien

DI 27 MAI 2014
  • Ausstellungseröffnung, 19 Uhr

    Ein Plan reicht uns nicht aus

    Linda Berger

    Sebastian Doplbaur

    Georg Feierfeil

    Peter Hoiß

    Nana Mandl

    Lukas Matuschek

    Julia Rohn

     

    Die teilnehmenden KünstlerInnen sind StudentInnen des Skulpturinstituts und entstammen den Abteilungen Digitale Kunst / Ruth Schnell, Fotografie / Gabriele Rothemann, Grafik und Druckgrafik / Jan Svenungsson, Malerei, Malerei und Animationsfilm / Judith Eisler und Transmediale Kunst / Brigitte Kowanz des Instituts für Bildende und Mediale Kunst.

     

    Die Ausstellung eröffnet am 27. Mai und läuft bis 27. Juni 2014. Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns unter info@skulpturinstitut.at oder +43(0)664 8260728. Unsere Öffnungszeiten lauten: Do, Fr 14–18 Uhr.

     

    Werkliste

     

    EG

     

    Linda Berger

    Sie kam mir entgegen, 2014

    Tapete, Kleister, Wandfarbe

    367 x 538 x 50 cm

     

    Nana Mandl

    Candyflip / Liquid A, 2014

    Holz, bedrucktes Textil, Folie, Farbe,

    Collage gerahmt, Papier, Möbelrollen,

    Befestigungsmaterial

    61 x 95 x 120 cm

    170 x 80 x 70 cm

    Girl, 2013

    Öl auf Leinwand

    40 x 30 cm

     

    Georg Feierfeil

    Cluster I (An der Hülben 3, EG), 2014

    Karton, Klebeband

    80 x 100 x 100 cm

     

    Julia Rohn

    RA (2), 2014

    Pigmentprint auf Aluminium

    100 x 80 cm

    Klebestreifen

    2,5 x 100 cm

     

    EG + UG

     

    Lukas Matuschek

    Gerade vermessen, 2014

    3 Stahlseile, 6 Seilspanner

    695,9 x 1057,6 x 1330,0 cm

     

    Peter Hoiß

    Untersicht, 2014

    MDF, Spiegel, Farbe, Befestigungsmaterial,

    Fotografie, 2 Baustrahler

    343,5 x 324 x 40 cm

     

    UG

     

    Sebastian Doplbaur

    Bau, 2014

    Beschichtete Spanplatte, Gips, Baumwolle,

    Leinen, Gipsbandagen, Draht, Lack

    110 x 279 x 129 cm

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Fotos: Peter Hoiß

     

    Skulpturinstitut, An der Hülben 3, A-1010 Wien

MO 12 MAI 2014
  • Lesung / Gespräch, 19 Uhr

    Jakob Lena Knebl

    There are more things

     

    Ein Frühlingsabend. Eine Erzählung von Jorge Luis Borges. Objekte. Begehren. Objektophilie. Wo beginnt ein Ding eine Skulptur zu werden und welchen Bezug hat sie zu mir? Wir sind Henkel. Das Leben der Dinge. Mich gibt es nicht. Aber was mich beruhigt: Die Realität ist eine Fälschung unter vielen.

    Eine Lesung? Präsentation ganz sicher! Ich nehme meine neue Tasse mit. Irgendjemand hat sie vor langer Zeit restauriert. Metallklammern halten den Bruch im Porzellan zusammen. Mary Shelly. Ich liebe sie.

     

    Jakob Lena Knebl wurde 1970 in Baden, Österreich geboren. Die/der KünstlerIn studierte Mode an der Universität für angewandte Kunst Wien bei Raf Simons sowie textuelle Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Heimo Zobernig. Knebls Arbeiten und Performances waren zuletzt unter anderem in folgenden Ausstellungen zu sehen: There are more things, Tiroler Künstlerschaft, Innsbruck; Look at me, Centre of Contemporary Art, Torun, Polen; Sculpture me, Kunstraum Niederösterreich, Wien; Schwule Sau, Morzinplatz, KÖR, Wien; An eye on a Disposition of a Cloud, Salzburger Kunstverein, Salzburg; Erfinde dich selbst, Kunstverein Wolfsburg, Wolfsburg, Deutschland; The only performances that make it all the way, Künstlerhaus Graz, Graz. Die/der KünstlerIn lebt und arbeitet in Wien.

     

    Skulpturinstitut, An der Hülben 3, A-1010 Wien

DO 27 MAR 2014
  • Ausstellungseröffnung, 19 Uhr

    Wir gehen mit dem Kopf

    Hallo,

    "Gelücke" ist mittelhochdeutsch und bedeutet Glück.

    Stellen wir die Lücke dar.

    Eine Lücke zwischen Ausstellungstitel und Ausstellung.

    Wir gehen mit dem Kopf.

    Wir sind nicht nur einmal sondern zweimal gegangen.

    Wir gingen nicht nur mit den Beinen,

    unseren Kopf haben wir auch immer eingepackt gehabt.

    beste Grüße

    Stephanie

     

    0946010

    Nicoleta Auersperg

    Nouria Behloul

    Stephan Genser

    Stephanie Kaiser

    Josef Knierzinger

    Gudarz Moradi

     

    Die teilnehmenden KünstlerInnen sind StudentInnen des Skulpturinstituts und entstammen den Abteilungen Bühnengestaltung / Bernhard Kleber, Digitale Kunst / Ruth Schnell, Grafik und Druckgrafik / Jan Svenungsson, Malerei, TransArts und Transmediale Kunst / Brigitte Kowanz des Instituts für Bildende und Mediale Kunst.

     

    Die Ausstellung ist von 28. März bis 17. Mai 2014 zu sehen. Öffnungszeiten immer

    Do, Fr 14–18 Uhr, Sa 13–15 Uhr.

     

    Werkliste

     

    EG

     

    Stephan Genser

    Menschliches, 2014

    Kleider, Kunstharz, Lack

    173 x 64 x 51 cm

     

    0946010

    Deckenasymptoten, 2014

    Sockelleiste

    4,2 x 451,5 x 86 cm

     

    Nicoleta Auersperg

    Gegenspieler, 2014

    Bildhauersockel, Holz, Stahl, Kübel,

    elektronisches Steuerungselement, Kabel,

    Akkuschrauber, Befestigungsmaterialien,

    Gips, Salz, Wasser

    270 x 320 x 86 cm

     

    Gudarz Moradi

    Schattenersatz / Schadenersatz, 2014

    Baum, Erde, Eimer, Farbe

    308 x 153 x 139 cm

     

    Nouria Behloul

    Die objektive Identität eines Subjekts

    (Eine Analogie des Unterschieds), 2014

    Öl auf Molino, Holz, Beize

    122 x 102 x 6 cm

    Holz, Beize, Digitaldruck auf Papier

    100 x 70 x 40 cm

     

    UG

     

    Stephanie Kaiser

    Kein Schankraum, 2014

    Papier, Klebeband, Farbe, Kaffee,

    Tisch, Kühltruhe, Bier, Wein, Wasser, Becher

    35 m2 Raum

     

    Josef Knierzinger

    Komposition für vier Fahrscheinentwerter, 2014

    HD Videoprojektion, 16:9, 3min 50sec

    4 Fahrscheine gerahmt

    je 15 x 10 cm

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Fotos: Peter Hoiß

     

    Skulpturinstitut, An der Hülben 3, A-1010 Wien

MO 27 JAN 2014
  • Vortrag, 19 Uhr

    Thomas Edlinger

    Anlässlich der derzeitigen Ausstellung Episode einer Fortschreibung von Werner Würtinger hält Thomas Edlinger einen Vortrag mit dem Titel

     

    Wem gehört die Stadt?

     

    Zur Geschichte der Kunst im öffentlichen Raum in Wien und ihrer Gegenwart in Istanbul.

     

    Von der Drop-Sculpture zur performativen Installation, von der temporären Intervention bis zur Stadtteilentwicklung von unten, von der Urbanismusforschung bis zur Ästhetik der Demo: Der Institutionalisierung der Kunst im öffentlichen Raum korrespondiert die Ausdifferenzierung ihrer Formen und Ziele. Sie findet in urbanen Räumen statt, die nach der griffigen Formulierung Michel de Certeaus nicht nur Orte sind, mit denen man etwas macht, sondern auch Orte, die etwas mit einem machen.

     

    Thomas Edlinger arbeitet als Radiomacher, Journalist, Autor und fallweise als Kurator. Von 2002 bis 2004 war er Kurator im O.K. Centrum für Gegenwartskunst, Linz, von 2004 bis 2006 Kurator im Kunstmuseum Lentos, Linz. Ab 2009 war er als Lehrbeauftragter am Institut für Bildende Kunst und Kulturwissenschaften an der Kunstuniversität Linz tätig, derzeit an der FH Joanneum in Graz im Bereich Informationsdesign. Letzte Ausstellungen: Hauntings – Ghost Box Media, Medienturm Graz, gemeinsam mit Christian Höller, 2011; Vollmilch. Der Bart als Zeichen, Kunstmuseum Lentos, Linz, 2012. Aktuelle Publikation: In Anführungszeichen. Glanz und Elend der Political Correctness, gemeinsam mit Matthias Dusini, 2012. Thomas Edlinger lebt in Wien.

     

    Die StudentInnen des Skulpturinstituts sind eingeladen, für die jeweiligen Veranstaltungsabende performative Interventionen zu entwickeln. Linda Berger, Studentin der Abteilung Grafik und Druckgrafik / Jan Svenungsson, zeigt zu Beginn dieses Abends ihre performative Intervention EINE HOCH ZWEI. Im Anschluss daran präsentiert Julia Rohn, Studentin der Abteilung Fotografie / Gabriele Rothemann, eine Performance mit dem Titel RA.

     

    Skulpturinstitut, An der Hülben 3, A-1010 Wien

MO 13 JAN 2014
  • Vortrag, 19 Uhr

    David Quigley

    Anlässlich der derzeitigen Ausstellung Episode einer Fortschreibung von Werner Würtinger hält David Quigley einen Vortrag mit dem Titel 7 Scenes - Werner Würtinger.

     

    Der Vortrag gliedert sich in folgende Szenen:

     

    1) Wir wissen nicht was Skulptur ist.

    2) Ich habe sie gefragt, ob sie jemals Gänsehaut von einer Skulptur bekommen hat--ob das überhaupt möglich ist so von einer Skulptur beeindruckt oder bewegt zu werden, dass man Gänsehaut spürt oder weint…

    3) Über einen Aufsatz aus dem Jahr 1967 von Theodor W. Adorno über Fritz Wotruba

    4) 2 Texte von Marc Adrian

    5) Stephen Mathewson on the Sankei Stereo Entertainer Organ

    6) Über Geselligkeit, Post-Geselligkeit, Otto Kobalek und ein Cover

    7) Reflexionen über den Tod der Metaebene (reading the "American Sculpture" issue of Artforum from June 1967)

     

    Während des Vortrags wird eine Auswahl von Arbeiten von StudentInnen, 1980 - 2003 aus dem ca. 8000 Stück umfassenden Diaarchiv von Werner Würtinger projiziert. Das Diaarchiv ist eine Leihgabe des Universitätsarchivs der Akademie der bildenden Künste Wien. Mit Dank an Dr. Eva Schober und Heimo Zobernig.

     

    David Quigley ist Professor für Kulturtheorie an der Merz Akademie, Stuttgart. Er hält regelmäßig Vorträge zuletzt The History of Art #1 in der Galerie 5020, Salzburg, The History of Art #2 auf Schallplatte im Kunstverein Baden, The History of Art #3 im Rahmen der Sommerakademie Salzburg, sowie u.a. Vorträge im Museo Nacional de Arte Reina Sofia, Madrid; an der University of London; im Kunstverein Hamburg; der Secession, Wien und im Künstlerhaus Salzburg. Er publizierte eine Monografie über Carl Einstein, sowie Zeitschriftenbeiträge für Afterall, Spike Art Quarterly, Multitudes und diverse Katalog- und Buchbeiträge. David Quigley lebt in Wien.

     

    Die StudentInnen des Skulpturinstituts sind eingeladen, für die jeweiligen Veranstaltungsabende performative Interventionen zu entwickeln. Nicoleta Auersperg ist Studentin der Abteilung TransArts und zeigt als ersten Programmpunkt des Abends ihre Performance Materialwaage. Im Anschluss an den Vortrag präsentiert Stephanie H. M. Kaiser ihre die Mann Studie. Sie ist Studentin der Abteilung Malerei.

     

    Skulpturinstitut, An der Hülben 3, A-1010 Wien

MO 16 DEZ 2013
  • Gespräch, 19 Uhr

    Brigitte Huck, Kathrin Rhomberg, Werner Würtinger

    Unter dem Titel Pendelbewegungen sprechen Brigitte Huck und Kathrin Rhomberg mit Werner Würtinger über Aspekte gesellschaftspolitischen und sozialen Handelns im künstlerischen Vorgehen.

     

    Brigitte Huck ist Kunsthistorikerin, Kuratorin und Kunstkritikerin. Sie arbeitete im Dept. of Drawings, Museum of Modern Art, New York; war Ausstellungskuratorin im MAK, Wien und ist  Expertin am Dorotheum, Wien. Seit 1993 ist sie als freie Kuratorin in Wien tätig. Sie kuratierte Projekte für die Biennale von São Paulo, Brasilien; museum in progress, Wien; Public Art Lower Austria, NÖ; KÖR, Wien; kunstzürich, Zürich; Sigmund Freud Museum, Wien; BAWAG Foundation und BAWAG Contemporary, Wien; evn Sammlung, Maria Enzersdorf. Sie schreibt u.a. für ARTFORUM, Parnass und springerin. Sie ist korrespondierendes Mitglied der Wiener Secession.

     

    Kathrin Rhomberg studierte Kunstgeschichte und klassische Archäologie und arbeitete von 1990 bis 2001 als Kuratorin und Leiterin des Ausstellungsbüros in der Secession, Wien. Von 2002 bis 2007 Geschäftsführende Direktorin des Kölnischen Kunstvereins, Köln. Kuratierte zuletzt u.a. Petrit Halilaj, Kosovarischer Pavilion, 55. Biennale von Venedig, 2013; Christoph Schlingensief. Fear of the Core of Things, BAK, basis voor aktuele kunst, Utrecht, 2012 und Galerija Nova, Zagreb, 2012; 6. Berlin Biennale, 2010; Roman Ondák – Loop, Slowakisch und Tschechischer Pavillon, 53. Biennale von Venedig, 2009; Ion Grigorescu. In the Body of the Victim 1969–2008, Museum of Modern Art, Warschau, 2009. Rhomberg ist Lehrbeauftragte der Akademie der bildenden Künste Wien.

     

    Die StudentInnen des Skulpturinstituts sind eingeladen, für die jeweiligen Veranstaltungsabende performative Interventionen zu entwickeln. Erster Programmpunkt dieses Abends ist Kinetik #1 aus dem Werkkomplex Die Gerade Linie von Peter Hoiß. Peter Hoiß ist Student der Abteilung Fotografie / Gabriele Rothemann an der Universität für angewandte Kunst Wien.

     

    Skulpturinstitut, An der Hülben 3, A-1010 Wien

DI 26 NOV 2013
  • Ausstellungseröffnung, 19 Uhr

    Werner Würtinger - Episode einer Fortschreibung

    Eine Zigarettenschachtel ist Skulptur

    ist Kirche ist Folie.

    Eine Kirche ist Skulptur

    ist Kostüm ist Foto.

    Ein Bildhauer ist Architekt ist Poet ist Bohemien

    ist Kostümbildner ist Bildhauer.

    Werner Würtinger ist Otto Kobalek ist Fritz Wotruba.

     

    Kunst ist Essenz ihres gesellschaftspolitischen Umfelds. In seiner Arbeit öffnet und erweitert Werner Würtinger ihre Wirkungskraft aus unterschiedlichen Positionen und Perspektiven, sein Begehren liegt im Forcieren der kulturellen Kommunikation.

     

    Werner Würtinger wurde 1941 in Hallein, Salzburg geboren. Von 1959 bis 1964 studierte er Bildhauerei bei Fritz Wotruba an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Als Mitglied der Secession war er Initiator der Jungen Szene, einer Ausstellungsreihe der Secession, die ihr Augenmerk auf junge österreichische Künstler legte. Von 1995 bis 1999 stand er der Secession als Präsident vor. Zudem war er von 1975 bis 2003 lehrend an der Akademie der Bildenden Künste tätig. Zuletzt waren seine künstlerischen Arbeiten in der Secession, Wien (2002), dem Kölnischen Kunstverein, Köln (2003) und der Galerie 5020, Salzburg (2006) zu sehen. Er lebt und arbeitet in Wien.

     

    Die Ausstellung ist von 27. November 2013 bis 31. Januar 2014 zu folgenden Öffnungszeiten im Skulpturinstitut zu sehen: Do, Fr 14–18 Uhr, Sa 13–15 Uhr.

     

    Die Ausstellung wird begleitet von drei Veranstaltungen:

    Montag, 16. Dezember 2013, 19 Uhr

    Gespräch Brigitte Huck, Kathrin Rhomberg und Werner Würtinger

    Montag, 13. Jänner 2014, 19 Uhr

    Vortrag David Quigley

    Montag, 27. Jänner 2014, 19 Uhr

    Vortrag Thomas Edlinger

     

    Werkliste

     

    Skulpturmodell, 2010

    Holz, Glas, Kunstharzfarbe, Tischböcke

    138 × 190 × 100 cm

     

    Otto Kobalek

    Wotrubakirche, ca. 1980

    A3 Zigarettenschachteln auf Sockel

    24 × 11 × 8 cm

     

    Fritz Wotruba

    Kostümentwurf (König Ödipus)

    Ödipus, 1965 *

    Fotoreproduktion gerahmt

    30,5 × 42,5 cm

     

    Fritz Wotruba

    Kostümentwurf (König Ödipus)

    Jokaste, 1965 *

    Fotoreproduktion gerahmt

    30,5 × 42,5 cm

     

    Fritz Wotruba

    Kostümentwurf (König Ödipus)

    Chor, 1965 *

    Fotoreproduktion gerahmt

    30,5 × 42,5 cm

     

    A3 Kathedrale, 2013

    Siebdruck auf PVC-Folie,

    Nylonschnur, Befestigungsmaterial

    140 × 140 × 100 cm

     

    Vertikale Farbstudie zu Skulptur, 2010

    Acrylfarbe, Kunstharzfarbe,

    mattiertes Glas, Aluminium

    77 × 83 × 4 cm

     

    Vertikale Farbstudie zu Skulptur, 2010

    Acrylfarbe, Kunstharzfarbe,

    mattiertes Glas, Holz, Aluminium, Edelstahl

    77 × 84 × 3 cm

     

    Vertikale Farbstudie zu Skulptur, 2010

    Acrylfarbe, Kunstharzfarbe,

    mattiertes Glas, Aluminium

    77 × 84 × 4 cm

     

    Vertikale Farbstudie zu Skulptur, 2010

    Acrylfarbe, Kunstharzfarbe,

    mattiertes Glas, Aluminium

    77 × 76 × 4 cm

     

    Arbeiten von Studenten, 1980 – 2003 **

    ca. 8000 Dias, Diaprojektor

     

    * mit Genehmigung der Wotruba Stiftung, Belvedere, Wien

    ** Leihgabe des Universitätsarchivs der Akademie der bildenden Künste Wien. Mit Dank an Heimo Zobernig und Dr. Eva Schober.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Fotos: Peter Hoiß

     

    Skulpturinstitut, An der Hülben 3, A-1010 Wien

MI 05 JUN 2013
  • Ausstellungseröffnung, 19 Uhr

    Aufstellung

    Gruppenausstellung der StudentInnen des Skulpturinstituts im Sommersemester 2013

     

    Johanna Binder

    Emanuel Ehgartner

    Simon Goritschnig

    Flora Hauser

    Camilla Hägebarth

    Lukas Janitsch

    Oliver Kowacz

    Philipp Köster

    Cornelia Lein

    Maria Mäser

    Benjamin Nachtigall

    Gert Resinger

    Janine Schranz

    Simon Sramek

    Céline Struger

    Thomas Streitfellner

    Julia Tazreiter

     

    Die StudentInnen entstammen den Abteilungen Bühnengestaltung / Bernhard Kleber, Digitale Kunst / Ruth Schnell, Fotografie / Gabriele Rothemann, Grafik und Druckgrafik / Jan Svenungsson, Malerei / Johanna Kandl, Malerei und Animationsfilm / Judith Eisler, TransArts und Transmediale Kunst / Brigitte Kowanz des Instituts für Bildende und Mediale Kunst.

     

    Die Ausstellung ist von 6. bis 15. Juni 2013 geöffnet. Öffnungszeiten täglich von 14–18 Uhr.

     

     

    Skulpturinstitut, An der Hülben 3, A-1010 Wien

DO 24 JAN 2013
  • Ausstellungseröffnung, 19 Uhr

    Gruppenausstellung der StudentInnen des Skulpturinstituts im Wintersemester 2012/2013

     

    Kerstin Borchert

    Bartosz Dolhun

    Melanie Ender

    Philipp Friedrich

    Peter Fritzenwallner

    Marie-France Goerens

    Michael Heindl

    Alfred Lenz

    Marta Masternak

    Matthias Noggler

    Hannah Rosa Öllinger

    Manfred Rainer

    Karl Salzmann

    Konrad Strutz

    Anna Vasof

    Eugen Wist

    Reinhold Zisser

     

    Die StudentInnen kommen aus den Abteilungen Bühnengestaltung / Bernhard Kleber, Digitale Kunst / Ruth Schnell, Fotografie / Gabriele Rothemann, Grafik und Druckgrafik / Jan Svenungsson, Malerei / Johanna Kandl, Malerei und Animationsfilm / Judith Eisler, TransArts und Transmediale Kunst / Brigitte Kowanz des Instituts für Bildende und Mediale Kunst.

     

    Die Ausstellung ist von 25. Januar bis 2. Februar 2013 zu folgenden Öffnungszeiten zu sehen: Di bis Sa von 14–18 Uhr.

     

     

    Skulpturinstitut, An der Hülben 3, A-1010 Wien