SKULPTURINSTITUT
  • Willkommen im Skulpturinstitut

    Alles, was wir sehen, könnte auch anders sein.

    Alles, was wir überhaupt beschreiben können, könnte auch anders sein.

    Es gibt keine Ordnung der Dinge a priori.

    Ludwig Wittgenstein

     

    Wir begreifen uns als offener, beweglicher Raum, in dem Unterricht, Diskurs und Ausstellung aufeinander treffen und sich ineinander verweben.

    Wir interessieren uns für den Umstand der Skulptur, ihre Umgebung, ihre Materialien, ihre Struktur, ihre Form und die in diesem Dazwischen entstehenden Verbindungen.

    Wir verstehen die Skulptur als Werkzeug, um Gesellschaft zu verhandeln und vice versa.

    Wir streben eine Schärfung der Wahrnehmung an, indem wir das Sehen in einer grundsätzlichen Hinsicht zu verbalisieren suchen.

     

    Das Skulpturinstitut wurde 2012 von Hans Schabus im Rahmen eines Seminars an der Universität für angewandte Kunst Wien gegründet. Seit 2014 ist das Skulpturinstitut ein Projekt der neu entstandenen Abteilung Skulptur und Raum.

MI 15 NOV 2017
  • Präsentation/Vortrag, 19 Uhr

    Artist Lecture Series Vienna / Josip Novosel

    Josip Novosel, 1988 in Zagreb geboren, lebt am Tegernsee, Deutschland und Planina Gornja, Kroatien. Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien. Teilnehmer des 300 Years Rhadamanthys Foundation.

    Ausstellungen (Auswahl 2017): Letzte Chance, Lothringer_13_Florida, München, Josip Novosel & Aaron Ritschard, Riversidespace, Worblaufen, 3000 Years Rhadamanthys Foundation, Easyupstream, München, Tempo/63rd-77th Steps/ Online.

     

    instagram.com/josip_novosel

    facebook.com/nojosip

     

    Das Kunstvermittlungsprogramm Artist Lecture Series Vienna besteht seit 2010.

    www.artistlectureseriesvienna.com

    Instagram, Facebook

     

DI 17 OKT 2017
  • Präsentation/Vortrag, 20 Uhr

    Artist Lecture Series Vienna / Andreas Fogarasi

    Andreas Fogarasi, 1977 in Wien geboren, lebt in Wien. Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien und an der Universität für angewandte Kunst in Wien, sowie an der ENSBA, Paris und Le Pavillon / Palais de Tokyo Paris.

     

    Fogarasis Arbeit bewegt sich im Grenzbereich von Skulptur und dokumentarischer Praxis, mit einem Schwerpunkt auf Fragen von Raum, Architektur und Materialität, sowie der Rolle des kulturellen Feldes in gesellschaftlichen und urbanen Transformationsprozessen.

     

    Einzelausstellungen (Auswahl): Galerie der Stadt Bratislava, Georg Kargl Fine Arts, Wien, Proyectos Monclova, Mexico City, Galerie für zeitgenössische Kunst, Leipzig, Museum Haus Konstruktiv, Zürich, Galeria Vermelho, Sao Paulo, Prefix Institute of Contemporary Art, Toronto, Trafó, Budapest, Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia, Madrid, Ludwig Forum, Aachen, Grazer Kunstverein, sowie im ungarischen Pavillon der 52. Biennale von Venedig, wo er mit dem Goldenen Löwen für den besten Pavillon ausgezeichnet wurde.

     

    Das Kunstvermittlungsprogramm Artist Lecture Series Vienna besteht seit 2010.

    www.artistlectureseriesvienna.com

    Instagram, Facebook

     

    Tischlampe für Artist Lecture Series Vienna, Tristan Griessler, 2017

FR 15 SEP 2017
  • Ausstellungseröffnung, 19 Uhr

    Digesting Notes

    Ein sich wandelndes Stück Stoff, staubige Körper und schwebende Stufen. Die Summe der Teile ist tollkühn, die Positionen aber sind klar konturiert: lustvoll am Rand der Klippe tanzend.

     

    Kitsum Cheng, geboren 1986, lebt und arbeitet in Berlin. Sie ist Absolventin der Simon Fraser University Vancouver und der Städelschule Frankfurt am Main.

    Gerrit Frohne-Brinkmann, geboren 1990, lebt und arbeitet in Hamburg. Er ist Absolvent der HfbK Hamburg.

    Michaela Schweighofer, geboren 1983, lebt und arbeitet in Wien. Sie ist Absolventin der Akademie der Bildenden Künste Wien. Zuvor studierte sie Englische Literatur, Psychologie und Philosophie an der Karl-Franzens-Universität Graz.

    Philip Pichler, geboren 1985, lebt und arbeitet in Wien. Er ist Absolvent der Universität für Angewandte Kunst Wien und der HfbK Hamburg.

     

    Digesting Notes wird von Philip Pichler organisiert.

     

    Fotos © Philipp Köster

     

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MO 04 SEP 2017
  • Ausstellungseröffnung, 19 Uhr

    Dreaming Dictionary 3

    A foundation with eroded walls crumbles slowly away. Traces of construction and remnants rest in the corners. Wires and pipes protrude from the floor, the recurring rain filling the pipes. Their ever-open mouths cut the wind – two high tones and one deep tone create a drone chord.

     

    Anna Holtz und Tim Hartmann

     

    Serie organisiert von Eugen Wist

    http://dreamingdictionary.org

     

    Fotos © Philipp Friedrich

     

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MI 14 JUN 2017
  • Präsentation/Vortrag, 20 Uhr

    Artist Lecture Series Vienna / Benjamin Hirte

    Benjamin Hirte wurde 1980 in Aschaffenburg, Deutschland geboren. Er lebt in Wien. Hirte arbeitet in den Bereichen Bildhauerei und Text und organisiert Ausstellungen. Er war Teilnehmer des Schindler Residency Programms in Los Angeles. Auszeichnung von der Ponto Stiftung (2016) – der Preis inkludiert eine Ausstellung am Museum für moderne Kunst Frankfurt (MMK 3).

    Einzel- und Gruppenausstellungen u. a. im MAK, Wien, Grazer Kunstverein, Kölnischer Kunstverein, Christian Andersen Gallery, Kopenhagen, Galerie Emanuel Layr, Wien.

     

    Das Kunstvermittlungsprogramm Artist Lecture Series Vienna besteht seit 2010.

    www.artistlectureseriesvienna.com

     

MI 31 MAI 2017
  • Präsentation/Vortrag, 20 Uhr

    Artist Lecture Series Vienna / Herwig Kempinger im Gespräch mit Ruth Horak

    Herwig Kempinger wurde 1957 in Steyr geboren. Studium an der Hochschule für angewandte Kunst Wien (1976 - 1980), Lektor für Medienkunst an der Hochschule für angewandte Kunst Wien (1984 - 1994). Outstanding Artist Award für künstlerische Fotografie des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst (1987), Österreichischer Kunstpreis für künstlerische Fotografie des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst (1992), Kulturpreis des Landes Oberösterreich für künstlerische Fotografie (2006). Preis der Stadt Wien für bildende Kunst (2010). Seit 2013 Präsident der Wiener Secession.

     

    Das Kunstvermittlungsprogramm Artist Lecture Series Vienna besteht seit 2010.

    www.artistlectureseriesvienna.com

     

MI 26 APR 2017
  • Präsentation/Vortrag, 20 Uhr

    Artist Lecture Series Vienna / Marlene Hausegger

    Marlene Hausegger (*1984 in Leoben) studierte an der Universität für angewandte Kunst in Wien und der École des Beaux Arts in Montpellier. Ihr besonderes Interesse gilt den versteckten Limitationen und verkappten Möglichkeiten sozialer Situationen, die sie vor allem im öffentlichen Raum entdeckt. Das Ergebnis sind oftmals temporäre Installationen sowie begleitende Zeichnungen und Videos, die sich durch formale Leichtigkeit, hintergründigen Humor und visuelle Kraft auszeichnen. (Text Liquid Frontiers)

     

    Ausstellungen (Auswahl): Aeromoto, Mexico City (2017), Kyoto Experiment Art Festival, Japan (2016), Biennial Konjic, Bosnia and Herzegovina (2015), Centro de Desarrollo de las Artes Visuales, Havanna, Kuba (2015), Stedelijk Museum, s´Hertogenbosch, Niederlande (2013), Projektraum Viktor Bucher, Wien (2017/2012/2011), Steirischer Herbst (2015/ 2010), rotor, Graz (2014/2010), Museum LENTOS, Linz (2010).

     

    Das Kunstvermittlungsprogramm Artist Lecture Series Vienna besteht seit 2010.

    www.artistlectureseriesvienna.com

     

MI 15 MAR 2017
  • Präsentation/Vortrag, 20 Uhr

    Artist Lecture Series Vienna / Henning Bohl

    Henning Bohl (geb. 1975 in Oldenburg, Deutschland) lebt und arbeitet in Hamburg und Wien. Bohl studierte an der Kunsthochschule, Kassel und an der Städelschule, Frankfurt am Main, wo er sein Studium 2004 abschloss.

     

    Einzelausstellungen (Auswahl): Blaffer Art Museum, University of Houston (2015), Kunsthalle Nürnberg, Berlinische Galerie (2013), Pro Choice, Wien (2012), Kunstverein Hamburg (2011), Artpace, San Antonio, Cubitt, London (2010), Grazer Kunstverein, Staatliche Kunsthalle, Baden-Baden (2009), Oldenburger Kunstverein (2008).

     

    Gruppenausstellungen (Auswahl): Carnegie International, Pittsburgh (2013), Kunstverein Reutlingen, Hamburger Bahnhof, Berlin (2015), Bar Du Bois, Wien, Bergen Kunsthall, ICA London (2014), Kunsthalle Bonn, Australian Centre for Contemporary Art, Melbourne (2013), Halle für Kunst, Lüneburg (2012), Portikus, Frankfurt am Main, Seattle Art Museum (2011), Kunstverein Schattendorf, Kunstverein Hannover, CCA Andratx, Mallorca (2010), White Columns, New York, Sammlung Grässlin, St. Georgen (2009).

     

    Bohl ist Professor für Malerei an der Universität für angewandte Kunst, Wien.

     

    Das Kunstvermittlungsprogramm Artist Lecture Series Vienna besteht seit 2010.

    www.artistlectureseriesvienna.com

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Foto: Artist Lecture Series Vienna

MI 15 FEB 2017
  • Ausstellungseröffnung, 19 Uhr

    Ground Score

    Myles Starr  /  Chloe Stead  /  Daniel Stubenvoll

     

    Lesung Chloe Stead 19:30 Uhr

     

    Mimikry Authentizität, guter und böser Kitsch, naco (bad taste) und unheilige Allianzen: plötzlich tragen Rentner auf einer deutschen Nordseeinsel und Jugendliche im Frankfurter Bahnhofsviertel dasselbe Label. Myles Starr, Chloe Stead und Daniel Stubenvoll arbeiten auf sehr unterschiedliche Weise mit den instabilen Codes und flüchtigen Phänomenen, die Wert kommunizieren.

     

    Myles Starr, geboren 1987, lebt und arbeitet in Wien und besucht gegenwärtig die Akademie der bildenden Künste Wien. Zuvor studierte er Wirtschaft und Asienwissenschaften am City College New York.

    Cloe Stead, geboren 1988, ist eine Schriftstellerin und Kunstkritikerin, lebt und arbeitet in Berlin. Sie ist Absolventin der Goldsmiths University London und der HFBK Hamburg.

    Daniel Stubenvoll, geboren 1984, lebt und arbeitet in Frankfurt a. M. und besuchte die Kunsthochschule Kassel.

     

    Philip Pichler, geboren 1985, lebt und arbeitet in Wien. Er ist Absolvent der Universität für Angewandte Kunst Wien und der HFBK Hamburg.

     

    Ground Score wird von Philip Pichler organisiert.

     

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MI 18 JAN 2017
  • Präsentation/Vortrag, 20 Uhr

    Artist Lecture Series Vienna / Judith Fegerl

    Im Mittelpunkt von Judith Fegerls künstlerischem Werk steht die symbiotische Verbindung von Mensch und Maschine, von Körper und Technik, von Raum und Zeit. Sie ergänzt organisch gewachsenes Material durch anorganisches und setzt so ein poetisches Wechselspiel zwischen Wissenschaft und Kunst in Gang. Der menschliche Körper dient als Rohstoffquelle und als Resonanzkörper, der sinnlichen Erfahrungen ausgesetzt wird. Elektrischer Strom sowohl als metaphysische Energiequelle als auch als Metapher der Industrialisierung und als Voraussetzung für den Lebensstil unserer modernen Gesellschaft wird plakativ verwendet, um den Objekten Leben einzuhauchen und wieder zu nehmen, um Energie sichtbar und spürbar zu machen. (Christiane Krejs, 2010)

     

    Ausstellungen (Auswahl): Galerie Hubert Winter, Wien, Kunstverein Leipzig, Kunsthalle Wien (2016), Kunsthaus Glarus (2015), Fine Art Society, London (2014), Museion, Bolzano, Art Basel (2013), MMoMA, Moskau (2012), Kunstforum Montafon, Schruns (2011), Kunstraum Niederösterreich, Wien (2010).

     

    Das Kunstvermittlungsprogramm Artist Lecture Series Vienna besteht seit 2010.

    www.artistlectureseriesvienna.com

     

    Foto: Artist Lecture Series Vienna

DO 08 DEZ 2016
  • Ausstellungseröffnung, 19 Uhr

    Dreaming Dictionary 2

    Finally, a place with people after one of those sloppy marches. A few bodies give heat to a big, bare room. Each one more or less already filled with beer. Their collective breaths create a moisty warmth while outside it's foggy and cold. A sodden, greasy face tells an endless joke.

     

    Birke Gorm

    Philipp Köster

    Rosa Rendl

    Hans Schabus

    Dan Vogt

    Kathrin Wojtowicz

    Julia Znoj

     

    Serie organisiert von Eugen Wist

    http://dreamingdictionary.org

     

    Fotos © Philipp Friedrich

     

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MI 07 DEZ 2016
  • Präsentation/Vortrag, 19:30 Uhr

    Artist Lecture Series Vienna / Nicola Pecoraro

    Nicola Pecoraro wurde 1978 in Rom geboren. Er lebt und arbeitet zwischen Wien und Rom. In seiner vorwiegend bildhauerischen Praxis behandelt er die Manipulation von Materialien und die daraus resultierenden Verschiebungen der Information, die diese enthalten und kommunizieren.

     

    Pecoraro studierte Grafik Design am Central St. Martins, London und erhielt einen Master in Sonic Arts von der Middlesex University, London. Er war Co-Herausgeber des Magazins Nero (2008-2014).

     

    Ausgewählte Einzelausstellungen: Ermes - Ermes, Rom, Fonderia Artistica Battaglia, Mailand, Fondazione 107, Turin, collicaligreggi, Catania, Ve.Sch, Wien, S.A.L.E.S., Rom, Italian Cultural Institute, New York, MACRO, Rom.

     

    Seine Arbeiten wurden in mehreren Gruppenausstellungen gezeigt: Ermes - Ermes, Mailand, Giorgio Galotti, Turin; Icastica festival, Arezzo, Kunsthalle Wien, MAXXI, Rom, collicaligreggi, Catania, Nomas Foundation, Rom, La Maison Rouge, Paris, MACRO, Rom, Italian Cultural Institute, Los Angeles, Fondazione Adriano Olivetti, Rom.

     

    Das Kunstvermittlungsprogramm Artist Lecture Series Vienna besteht seit 2010.

    www.artistlectureseriesvienna.com

     

    Foto: Artist Lecture Series Vienna

MI 16 NOV 2016
  • Präsentation/Vortrag, 19 Uhr

    Artist Lecture Series Vienna / Lone Haugaard Madsen

    Lone Haugaard Madsen wurde in Silkeborg (Dänemark) geboren. Sie lebt und arbeitet in Kopenhagen und Wien. Von 2001 bis 2004 studierte sie an der Akademie der bildenden Künste Wien und von 1997 bis 2002 an der Det Jyske Kunstakademi Århus.

     

    Einzelausstellungen (Auswahl): Fox, Wien (2016), Galleri Bianca D’Alessandro, Kopenhagen, Galerie Nagel Draxler, Berlin (2014), Neuer Aachener Kunstverein, Aachen (2013), Galerie Nicolas Krupp, Basel (2012), Galerie Christian Nagel, Berlin (2009), Halle für Kunst, Lüneburg (2008).

     

    Gruppenausstellungen (Auswahl): Neuer Aachener Kunstverein, Aachen (2015), Semper Depot, Wien (2015), Galerie Thoman, Wien (2014), Sammlung Haubrok, Berlin, 21er Haus, Wien (2012), Galerie Andreas Huber, Wien, Kerstin Engholm Galerie, Wien, Kunsthalle Wien (2010), Ve.Sch, Wien (2009).

     

    Das Kunstvermittlungsprogramm Artist Lecture Series Vienna besteht seit 2010.

    www.artistlectureseriesvienna.com

     

    Foto: Artist Lecture Series Vienna

MO 07 NOV 2016
  • Lesung/Buchpräsentation, 20 Uhr

    Richard Dailey - Unplugged Yellow

    Richard Dailey ist ein in Paris lebender Schriftsteller, Künstler und Filmemacher. Seine Filme wurden beim London Independent Film Festival, Portobello Film Festival (London), New Filmmakers Film Festival (New York), Cannes Independent Film Festival, Africa World Documentary Festival (St. Louis), La Peniche Cinema (Paris), Jonkoping Film Festival (Jönköping), E.S.R.A. (Paris), sowie auch bei Les Voûtes (Paris) gezeigt.

     

    Im Skulpturinstitut präsentiert er sein neues Buch Unplugged Yellow. Künstler, Sammler und Punks in einem 1979–80 Roman über ein Liebesdreieck an der Lower East Side, Haiti, Paris und Timbuktu. Ein Kunstwelt Roman in Memoirenform: Zachary, ein Sammler zeitgenössischer Kunst mit Wurzeln auf Flohmärkten, und FleX, ein exzentrischer und selbstzerstörerischer Künstler, sind beide verliebt in Rachel, ein Model aus Haiti. Zachary hilft FleX bei seiner steilen Karriere, sogar als Rachel von diesem schwanger wird. Das resultierende Chaos ist korrupt, lustig, und schließlich katastrophal.

    https://opiumbooks.com/unplugged-yellow/

     

DO 27 OKT 2016
  • Vortrag, 20 Uhr

    Artist Lecture Series Vienna / Heinrich Dunst

    Heinrich Dunst wurde in Hallein (Salzburg) geboren. Er lebt und arbeitet in Wien.

     

    Eine Auswahl seiner aktuellen Einzelausstellungen inkludiert: Galerie der Stadt Schwaz (2015); KOW, Berlin; Secession, Wien (2014); Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder, Wien (2013).

     

    Ausgewählte Gruppenausstellungen: Künstlerhaus Halle für Kunst & Medien, Graz; Kunsthalle Krems; Nationalgalerie Prag (2016); Galleria Collicaligreggi, Italien; Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder, Wien; 21er Haus, Wien; Kunsthalle Mainz, Ludwig Forum, Aachen (2015); MARTa Herford, Herford; Kunsthalle Wien (2014); Museum Liaunig, Neuhaus, Museum Moderner Kunst Kärnten, Klagenfurt (2012).

     

    Ausgewählte Performances: TBA21 Augarten, Wien; Národní Galerie v Praze, Trade Fair Palace, Prag (2016); 21er Haus, Wien; Künstlerhaus Halle für Kunst und Medien, Graz; Galerie der Stadt Schwaz (2015); Kunsthalle Exnergasse, Wien; Departure, Viennafair; Generali Foundation, Wien (2013).

     

    Das Kunstvermittlungsprogramm Artist Lecture Series Vienna besteht seit 2010.

    www.artistlectureseriesvienna.com

     

    Foto: Artist Lecture Series Vienna

FR 07 OKT 2016
  • Autumn School, Workshop, 9-17:30 Uhr

    Erika Balsom, Giuliana Bruno, Ursula Frohne, Volker Pantenburg, Vinyl -terror & -horror

    Re-Mediating Cinematic Experience

     

    Workshop 2, FWF Projekt A Matter of Historicity - Material Practices in Audivisual Art

    Organisation: Kristina Pia Hofer, Eva Kernbauer und Marietta Kesting, Universität für angewandte Kunst Wien mit Erika Balsom (King's College London, United Kindgom), Giuliana Bruno (Harvard University, USA) Ursula Frohne (Westfälische Wilhelms-Univesität Münster, Deutschland), Volker Pantenburg (Freie Universität Berlin, Deutschland) und Vinyl - terror & -horror (Künstler, Berlin).

     

    9:00-10:30 Giuliana Bruno, Material Encounters: Surface Tension, Screen Space

     

    10:30-11:30 Erika Balsom, Unreproducible: Cinema as Event

     

    11:45-12:45 Volker Pantenburg, Aggregate States of the Moving Image

     

    14:30-16:00 Ursula Frohne, The Materiality of Memory in Contemporary Video Installations

     

    16:00-17:00 Vinyl -terror & -horror, Performance und Diskussion

     

    17:00 Wrap-up

     

    Die Entwicklung von audiovisuellen Technologien und Ausstellungspraxen während der letzten Jahrzehnte hat die Möglichkeiten, Film und Kino in musealen Ausstellungsräumen aufzuführen, multipliziert. Der Workshop diskutiert diese Veränderungen hinsichtlich ihrer Historizität: wie produziert Formatmigration und Re-Mediatisierung Geschichtlichkeit? Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Spannung zwischen der Reproduzierbarkeit von Film als physischem Material, und dem unreproduzierbaren, performativen Charakter von Filmaufführungen in ihrem spezifischen zeitlichen, räumlichen, sozialen, und affektiven Kontext.

     

    www.amatterofhistoricity.net

     

DO 06 OKT 2016
  • Autumn School, Vortrag, 9-10 Uhr

    Elisabeth Oberzaucher

    Urban Space – Where Anonymous Space Can Turn Into Neighbourhoods

     

    Aufgabe der Stadtplanung ist es, auf verschiedene Bedürfnisse gleichzeitig einzugehen. Die innerstädtische Lage führt zur Notwendigkeit, den vorhandenen Platz für wirtschaftliche Zwecke und Mobilität zu nutzen. Stadtverwaltungen setzen gerne künstlerische Elemente ein, um einer urbanen Umgebung einen individuellen Charakter zu verleihen. Zwischen den Überlegungen zu Funktionalität und Kunst bleibt wenig Raum, um Nutzbarkeit und menschliche Verhaltensweisen zu berücksichtigen. Ich werde in meinem Vortrag die Priorisierung von ökonomischen Faktoren in der Gestaltungsfrage infrage stellen. Der städtische Raum ist viel mehr als nur leerer Raum zwischen funktional besetzten Orten. Er ist vielmehr jenes Umfeld, in dem urbane Wohnstätten zu einem sozial kohärenten Raum zusammenwachsen. Um seine zentrale Rolle für die Entwicklung einer sozial nachhaltigen Struktur zu erfüllen, muss der öffentliche Raum so gestaltet werden, dass er zur sozialen Interaktion einlädt. Die Geschichte der menschlichen Evolution liefert Hinweise, wie wir dieses Ziel erreichen können. Dieser Vortrag wird die zentralen Elemente von Landschaften umreißen, die menschliche Bedürfnisse befriedigen und so eine inklusive Stadtgestaltung ermöglichen.

     

    Elisabeth Oberzaucher studierte Zoologie und Anthropologie an den Universitäten Wien und Würzburg. Sie forscht zu den Bereichen nonverbale Kommunikation, Attraktivität und Mensch-Umwelt-Beziehungen. Sie erforscht menschliches Verhalten aus evolutionsbiologischer Sicht. Oberzaucher ist wissenschaftliche Direktorin des Vereins Urban Human, Lektorin an der Universität Wien, Wissenschaftlerin am Interdisziplinären Forschungszentrum für Arbeit, Technik und Kultur und Herausgeberin der „Human Ethology Bulletin“. Im Oktober 2016 übernimmt sie die Professur für Gender Studies an der Universität Ulm. Im Frühjahr 2017 erscheint ihr Buch Homo urbanus im Springer Verlag.

     

MI 05 OKT 2016
  • Autumn School, Vortrag, 9-10 Uhr

    Jakub Szczęsny

    The 4th S is the Symbolic

     

    Die gewöhnliche Antinomie von Pragmatik und Symbolik ist stark in der Kunsttheorie, der Literaturgeschichte und im Unterrichtssystem verhaftet. Die binäre Wahrnehmung dieser zwei „Gegensätze“ ist demnach eine akademische oder kulturelle Simplifizierung: die Gegenwart wie auch unsere europäische Vergangenheit suggerieren uns, dass es kein praktischeres sozio-technisches Instrument als die Symbolik gäbe. Sie ist als solches perfekt erkennbar in der heutigen „konstruierten Geschichte“, und wird von verschiedenen politischen Mächten aus grundlegend verschiedenen Gesellschaften, von Russland über China und Europa nach Nord- und Südamerika, gekonnt gestaltet und verbreitet.

    Die Praxis, symbolischen Gehalt zu formen, gewinnt an Bedeutung, sobald sie als Gedenken und Partizipation verkörpert wird. Architektur, Kunst im öffentlichen Raum oder bloßes Denkmal-Setzen haben eine neuartige Priorität in rückwärtsgewandten Mächten, die Städte als ihre Schlachtfelder für mediengesteuerte Propaganda nützen. Wie können wir diese Manipulationen auflösen, die Schwäche dieser Konstruktionen enthüllen und unserer eigene symbolische Strategie einbringen?

     

    Jakub Szczęsny ist der erste polnische Architekt, dessen Werk (“Keret House”) sich in der Sammlung des MoMA in New York befindet. Er arbeitet an interdisziplinären Projekten verschiedener Größenordnungen – von der Stadtentwicklung über gemeinnützigen Bau (wie die Sporthalle in Bierún, das neue polnische Ministerium für Digitalisierung, und das Podkowahaus), bis zu privaten Interieurs, Möbeldesign und Kleidung. Im Jahr 2008 hat er im Rahmen der Centrala Designers Task Force und in Zusammenarbeit mit anderen Künstlerinnen und Künstlern mit der Arbeit an Installationen im öffentlichen Raum in Europa, dem mittleren Osten und Westaustralien begonnen. Er arbeitet mit einer Reihe von internationalen NGOs (IASKA, Musegetes, Anadolu Kultur, IDEAS Louisville), Institutionen (Warsaw Museum of Modern Art, Museum of Polish Jews, und Castle of Contemporary Art) und mit Unternehmen aus der Privatwirtschaft (GE appliances, BMW Polen, Simple House). Sein Hauptinteresse gilt den Bereichen Erinnerung und Interpretation, im speziellen in Verbindung mit regionaler Geschichte und sozialen Relationen. Seine bevorzugte Strategie ist die Verwendung von vermeintlicher Sachlichkeit in Gestaltung und Architektur, um banal in Vergessenheit geratenen oder auch bewusst von den Stadtbewohnern vergessenen versteckten symbolischen Gehalt offenzulegen. Er unterrichtet als Gastlektor an der FAU Sao Paulo, GSAPP New York, Warsaw School of Fine Arts und dem Department of Design and Bezalel Academy of Arts and Design Jerusalem. Er lebt in Warschau, Polen.

     

DI 04 OKT 2016
  • Vortrag, 9-10 Uhr

    Volker Kirchberg

    Legitimizing Museums as an Agent of Social Change?

     

    Es ist ein weltfremdes Konzept, wenn Museen für sich selbst eine Existenz außerhalb der Gesellschaft definieren und auf ihre Selbstbestimmtheit und Autonomie bestehen. Museen sind immer abhängig von gesellschaftlichen Faktoren, sei es das politische Klima oder sozio-demokratische Verlagerungen.

    Ausgehend von dieser Tatsache müssen Museen sich aktiver ihrer sozialen Umgebung widmen. Es ist die Aufgabe der Museen, sich auf ihre Umgebung einzustellen und die Fähigkeit zu entwickeln, auf ihre Umgebung aktiv und selbstbewusst gestalterisch einzuwirken. Bezugnehmend auf die Klassifikation von Institutionen nach dem Soziologen Robert Merton als „konventionell“, „rituell“, „innovativ“, „rebellisch“, und nach ausführlicher Lektüre über das Museum als sozialen Vermittler, klassifiziere ich Museen nach acht verschiedenen Typen: 1) das responsive Museum, 2) das gewinnende Museum, 3) das partizipative Museum, 4) das seriöse Museum, 5) das gemeinnützige Museum, 6) das inklusive Museum, 7) das neue Museum, 8) das kompetitive Museum. In meinem Vortrag präsentiere ich Referenzen und Beispiele zu jeder der acht Klassen von handlungsorientierten Museen. Am Ende dieser Ausführung reihe ich diese acht Typen entsprechend der Klassifikation von Institutionen nach Mertens. Ausgehend von der Literatur und den Beispielen stelle ich dann die Frage, welche Museen als „konventionell“, „rituell“, „innovativ“ oder „rebellisch“ klassifiziert werden können; und ob es in den vergangenen Jahren Veränderungen in der internationalen Museumslandschaft und in nationalen Museumsverbänden gegeben hat? Mein Vortrag schließt mit einem Appell an Museen, gesellschaftliche Fragestellungen verstärkt zu reflektieren und aktiver auf die Bedürfnisse unserer Zeit einzugehen.

     

    Volker Kirchberg ist Universitätsprofessor für Kunstvermittlung und Kulturorganisation an der Fakultät für Kulturwissenschaften der Leuphana Universität Lüneburg, Deutschland. Seine Forschungsfelder sind die Soziologie der Künste, die Organisationssoziologie und kulturelle Nachhaltigkeit mit besonderem Schwerpunkt auf der Schnittstelle zwischen Kunst und Stadtentwicklung und der sozialen Funktion von Museen. Sein Doktoratsstudium (Abschluss 1992) absolvierte er an der Universität Hamburg, 2003 habilitierte er sich an der Freien Universität Berlin. Bis 1989 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der „Forschungsstelle Stadtforschung“ der Universität Hamburg. Bis 1994 forschte er mit einem Forschungsstipendium zum kulturellen Verhalten der Stadtbevölkerung an der Johns Hopkins University und der University of Baltimore. Er ist Gründer des Basica Forschungsinstitut in Hamburg und lehrte an mehreren deutschen Universitäten als außerordentlicher Professor für Soziologie und Kulturforschung. 2000 bis 2004 war er Tenure-Track Assistant Professor für Soziologie an der William Paternson University in New Jersey.

     

MO 03 OKT 2016
  • Autumn School, Vortrag, 9-10 Uhr

    Hans Schabus

    From Lassnitz to Vechte

     

    Im Rahmen eines Skulpturenprojekts wurde eine alte Eisenbahnstahlträgerbrücke aus dem südöstlichen Österreich ins nordwestliche Deutschland transportiert. Die Ausmaße der Brücke – 3,8 x 5,6 x 25,5 Meter – sind gleichzeitig die Maximalmaße eines einzelnen Objekts, das über eine Autobahn transportiert werden kann. Die alte Brücke in Lassnitz musste durch eine neue mit höherer Traglast ersetzt werden. Anstatt abgebaut und verwertet zu werden, trat die Brücke eine 1.500 km lange Reise an, um nach sechs Nächten ihr zukünftigen Bestimmungsort zu erreichen. Am neuen Standort wurde die isolierte Stahlbrücke zur Skulptur, die den Fluss Vechte überbrückt. Der Vortrag zeigt die Entwicklung des gesamten Projektes als Teil eines Skulpturenprogramms entlang der Vechte.

     

    www.raumsichten.org

     

    Hans Schabus wurde 1970 in Watschig, Österreich geboren. Von 1991 bis 1996 studierte er Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Seit 2004 ist er Professor an der neu gegründeten Abteilung für Skulptur und Raum an der Universität für Angewandte Kunst Wien. Seine Arbeiten wurden seit 1992 in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt. Er lebt und arbeitet in Wien.

     

DO 04 AUG 2016
  • Buchpräsentation, 19 Uhr

    Anna-Sophie Berger, Lucia Elena Prusa - Pandora Vienna Release

    Anna-Sophie Berger und Lucia Elena Prusa haben eine Geschichte über einen fiktionalen Charakter, Pandora, verfasst. Als Teil der Buchpräsentation in Wien wird Melanie Ohnemus aus Pandora vorlesen. Das Buch kann man zu diesem Anlass erwerben. Anna-Sophie Berger und Lucia Elena Prusa sind Künstlerinnen und leben in Wien.

     

    www.anna-sophie-berger.com

    www.luciaelenaprusa.com

     

FR 08 JUL 2016
  • Eröffnung, 19 Uhr

    Jim Brown, Robert Schwarz, Black Pages

    Performance and Fanzine Release

     

    Jim Brown (James Carrington Brown IV) is an American Artist currently living in Los Angeles California U.S. Browns work explores the processes which promote the human psyche to transcend the boundaries which limit its potential.

    His body of work is unrestrained by medium or a prescribed discipline, although the majority of his work centers around sound. Working in abstract and conventional formats, Brown's compositions create formulaic patterns to enhance the potential for individual and collective consciousnesses to achieve a state of positive feedback by using sound as the primary stimuli.

    Other variables that Brown often implements to assist in governing this process are visual and sculptural works which carry a central expression rooted from psychological research that will engage and assist in the transcendental experience.

    Browns deep involvement with Native American Indian ceremony is highly influential in his work.

    Jim Brown is the the first person to have been given permission and formal teaching by deconstructionist artist; Raphael Montanez Ortiz, to perform Ortiz's Piano Deconstruction Concert. Brown first performed the composition outside in an open meadow in the Santa Monica Mountains of Malibu California and then again at the renowned gallery Blum & Poe in Los Angeles California which was curated by artist Dave Muller in part of  Muller's Three Day Weekend performance series  / 2 pianos. After receiving great reviews and much attention Brown returned to study with Ortiz in which time the legendary artist instructed Brown to take and make the work his own and move it further in its development. The piano deconstruction performance by Jim Brown at the Skulpturinstitut on July 8 2016 will be the first time that Brown will perform the work with the new constructs in the sound evolution of the original Raphael Ortiz Piano deconstruction concert. On this occasion Brown exclusively invited the Austrian artist Robert Schwarz to electroacousticly extend his performance.

     

    http://holloys.com/

    http://r-schwarz.tumblr.com/

     

    BLACK PAGES is an often releasing artist-fanzine in an edition of 300 copies.

    BLACK PAGES comes in the format A5, including 20 pages, printed in black&white.

    BLACK PAGES invites one artist to collaborate and renames after his/her forename.

    BLACK PAGES continues with issues #67 - #69 featuring Benjamin Hirte, Barabara Kapusta and Marius Engh.

    BLACK PAGES is a project by Vienna based artists Ute Müller, Nick Oberthaler and Christoph Meier.

    BLACK PAGES is available at 21er Haus (Vienna), Kunsthalle Wien (Vienna), Salon für Kunstbuch (Vienna), Secession (Vienna), Grazer Kunstverein (Graz), WIELS Center for Contemporary Art (Bruxelles), Kiosk (Ghent), Sunset Résidence (Lyon), Florence Loewy (Paris), Institut d'art contemporain (Villeurbanne), do you read me?! (Berlin), OMMU Distribution (Athens), Inc. livros e edições de autor (Porto), Andreiana Mihail Gallery (Bucharest), Ooga Booga (Los Angeles) and Printed Matter (New York).

    BLACK PAGES is funded by the Federal Chancellery of Austria and Wien Kultur.

     

    http://www.blackpages.at/

     

DO 09 JUN 2016
  • Präsentation/Vortrag, 19 Uhr

    Artist Lecture Series Vienna / Titania Seidl

    Titania Seidl wurde 1988 geboren. Sie lebt und arbeitet in Wien. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit unterrichtet sie an der Universität für angewandte Kunst Wien und leitet, zusammen mit Daniel Ferstl und Lukas Thaler, den Kunstraum MAUVE.

     

    Ausstellungen (Auswahl): Club Pro, Los Angeles; Drop City, Newcastle; ____Tim Nolas, Wien; we are hercules, München; MUSA, Wien; mo.ë, Wien; wellwellwell, Wien; AIRY, Korfu; Sammlung Lenikus STUDIOS, Wien; Je regrette, Berlin; Vane Gallery, Newcastle.

     

    Das Kunstvermittlungsprogramm Artist Lecture Series Vienna besteht seit 2010.

    www.artistlectureseriesvienna.com

     

    Foto: Artist Lecture Series Vienna

DO 12 MAI 2016
  • Präsentation/Vortrag, 19 Uhr

    Artist Lecture Series Vienna / Anna Artaker

    Anna Artaker studierte Philosophie und Politikwissenschaften in Wien und Paris sowie bildende Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien. Sie ist Künstlerin und derzeit Elise-Richter-Research-Fellow an der Akademie in Wien, wo sie ihr Habilitationsprojekt MEDIEN DER GESCHICHTE vorbereitet. Artakers Werke werden international ausgestellt – in den letzten Jahren etwa im New Museum in New York, im Austrian Cultural Forum in London oder im mumok in Wien – und wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Hilde Goldschmidt-Preis und dem Staatsstipendium für künstlerische Fotografie. Darüber hinaus war Artaker Artist-in-Residence in Mexico City und an der Cité Internationale des Arts in Paris sowie Lehrbeauftragte der Merz Akademie in Stuttgart und der Zeppelin Universität in Friedrichshafen.

     

    Das Kunstvermittlungsprogramm Artist Lecture Series Vienna besteht seit 2010.

    www.artistlectureseriesvienna.com

     

    Foto: Artist Lecture Series Vienna

DO 14 APR 2016
  • Präsentation/Vortrag, 19 Uhr

    Artist Lecture Series Vienna / Thomas Baumann

    Thomas Baumann geb. 1967 in Altenmarkt, lebt und arbeitet in Wien und Niederösterreich. 1985-1993 Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien.

     

    Ausstellungen (Auswahl): Kunsthalle Wien; Secession, Wien; Wien Museum Karlsplatz; Kunsthaus Graz; Museum Jean Tinguely, Basel; Kunsthalle Basel; Kunstverein Bonn; Museum Bochum; PAN Neapel; Haus Konstruktiv, Zürich; Kunstverein Ludwigsburg; Museum Sift Admont, Steiermark; Festival der Regionen, Oberösterreich; OK Offenes Kulturhaus, Linz; Museum Moderner Kunst, Kärnten; Georg Kolbe Museum, Berlin; Neue Galerie, Graz; Slought Foundation, Philadelphia; Kunsthaus Basel Land, Basel; Museum des 21. Jahrhunderts, Belvedere Wien; für Zeitgenössische Kunst Winzawod, Moskau; Muescarnok Kunsthalle, Budapest; Museum Würth, Erstein; Bank Austria Kunstforum, Wien; Renaissance Society, Chicago

     

    Filmfestivals (Auswahl): AVE Arnheim; Anthology Film Archives, New York; Filmfestival Rotterdam; Belo Horizonte, Brasilien; Diagonale Graz; Stuttgarter Filmwinter, Stuttgart; International Filmfestival, Barcelona; Viennale, Wien; Diagonale, Graz

     

    Das Kunstvermittlungsprogramm Artist Lecture Series Vienna besteht seit 2010.

    www.artistlectureseriesvienna.com

     

    Foto: Artist Lecture Series Vienna

DO 10 MAR 2016
  • Vortrag, 20 Uhr

    Artist Lecture Series Vienna / Anne Speier

    Anne Speier wurde in Frankfurt am Main geboren und lebt in Wien, wo sie an der Akademie der Bildenden Künste unterrichtet. Letztes Jahr zeigte sie „Smuggeler“ bei Neue Alte Brücke Frankfurt, „Seeing the Contemporary“ in der Galerie der Stadt Schwaz und „Feeling the Contemporary“ in der Silberkuppe Berlin. Sie hat unter anderem an Gruppenausstellungen im Künstlerhaus Bremen, wellwellwell Wien, MOT International Brüssel, Treize Paris und Black Bridge Offspace Peking teilgenommen.

     

    Das Kunstvermittlungsprogramm Artist Lecture Series Vienna besteht seit 2010.

    www.artistlectureseriesvienna.com

     

    Foto: Artist Lecture Series Vienna

SA 20 FEB 2016
  • Ausstellungseröffnung, 19 Uhr

    Coperto

    19 Uhr 30 Performance von Peter Fritzenwallner

     

    BildhauerInnen bauen auf Sand, doch manchmal liegt darunter ein sehr behaglicher Boden wie dieser aus poliertem Beton. Der Keller war die meiste Zeit mit Pfützen aus Epoxidharz und Spuren von schwarzer Kohle bedeckt. Damals war der Kühlschrank mit Joghurtbechern gefüllt, die ihr Ablaufdatum längst überschritten hatten. ONE MORE OBJECT schrieb Jan de Cock vor zwei Monaten mit blauem Textmarker an die Wand. Die Buchstaben wurden in der Zwischenzeit mit weißer Wandfarbe überstrichen. In Pompeji fanden WissenschaftlerInnen Sprüche, die in die Wände einer ausgegrabenen Toilette geritzt waren. Sie stammen von Unbekannten und klingen immer noch so frisch als wären sie von letzter Woche. Es ist eine gute Frage, ob die Nachbarn den knarzenden Bass aus dem Jawbone hören konnten, wenn wir hier spät in der Nacht gearbeitet haben. Wahrscheinlich steckt er noch tief in den Wänden und wird eines Tages zwischen den exklusiven Produkten einer noch unbekannten Boutique, die hier möglicherweise bald einziehen wird, herauspurzeln.

     

    Die Abteilung Skulptur und Raum lädt vor dem Umzug noch einmal KünstlerInnen für die Ausstellung COPERTO ins Skulpturinstitut ein. Ab Anfang März befinden sich unsere Räumlichkeiten am Paulusplatz 5 im dritten Bezirk, nebenan hat Franz West jahrzehntelang gearbeitet. Er wurde von uns eingeladen, weil er schneller war als wir.

     

    Victoria Braith  /  Dana Degiulio  /  Dejan Dukic  /  Peter Fritzenwallner  /  Johann Groebner Marlene Hausegger  /  Christian Ingemann  /  Julia Kolbus  /  Emanuel Mauthe  /  Michèle Pagel Peter Sandbichler  /  Fabian Seiz  /  Susanne Strasser  /  Franz West

     

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DO 21 JAN 2016
  • Präsentation/Vortrag, 19 Uhr

    Artist Lecture Series Vienna / Christoph Bruckner

    Christoph Bruckner geboren 1975 in Amstetten (Niederösterreich), lebt als Schriftsteller, Kunsttheoretiker und bildender Künstler in Wien, 1998-2004 Studium Bildende Kunst an der Akademie der bildenden Künste in Wien, 2006 Förderungspreis der Stadt Wien für bildende Kunst, publiziert seit 2009 literarische und theoretische Texte in Magazinen, Sammelbänden und Katalogen, unterrichtet seit 2011 dreidimensionales Gestalten an der Technischen Universität Wien.

     

    Das Kunstvermittlungsprogramm Artist Lecture Series Vienna besteht seit 2010.

    www.artistlectureseriesvienna.com

     

    Foto: Artist Lecture Series Vienna

DO 03 DEZ 2015
  • Präsentation/Vortrag, 19 Uhr

    Artist Lecture Series Vienna / Hugo Canoilas

    Hugo Canoilas geb. 1977 in Lissabon, Portugal, lebt und arbeitet in Wien. Er studierte Kunst an der Escola Superior de Arte e Design in Caldas da Rainha, Portugal und am Royal College of Art, London.

     

    Soloausstellungen und Projekte 2015:  The sun in darkness, Weingruell Gallery, Karlsruhe, DE; Someone a long time ago now, kuratiert von Sophia Hao. Cooper Gallery, Dundee, UK; Dinosaur paintings, LA contemporary, Workplace gallery, Los Angeles, USA.

     

    Gruppenausstellungen (Auswahl): Dio Horia in Mykonos, kuratiert von Marina Vranopoulou, Dio Horia, GR; Import Export, Skulpturinstitut, Wien; Dromosphere, Galleria Collicaligreggi, Catania, IT; Cold places, Galerie Andreas Huber, Wien; Granpallazzo, kuratiert von Ilaria Gianni. Palazzo Rospigliosi, Zaragolo, Rom, IT; Destination Wien, kuratiert von Anne Faucheret, Luca Lo Pinto, Nicolaus Schafhausen, Kunsthalle Wien; Ciao!, Galleria Collicaligreggi, Catania, IT; Lesen, kuratiert von Ingeborg Strobl. Kunstraum Niederösterreich, Wien; and Time and mode, kuratiert von Paulo Mendes und Emília Tavares, Pavilhão 31, Lissabon, Portugal.

     

    Das Kunstvermittlungsprogramm Artist Lecture Series Vienna besteht seit 2010 und wird von Ezara Spangl und Rainer Spangl kuratiert.

    www.artistlectureseriesvienna.com

     

    Foto: Artist Lecture Series Vienna

DO 12 NOV 2015
  • Präsentation/Vortrag/Ausstellung, 19 Uhr

    Artist Lecture Series Vienna / Roland Kollnitz

    Roland Kollnitz geb. 1972 in Klagenfurt, lebt und arbeitet in Wien. Studium der Bildhauerei an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Arbeit im Atelier Franz West von 1994- 2000, seit 2001 lehrtätig an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Mitglied der Wiener Secession

     

    Ausstellungen (Auswahl): Zacherlfabrik, Wien; Österreichisches Kulturforum Prag; Galerie Grita Insam, Wien; Ve.sch, Wien; MUMOK, Wien; Galerie Catherine Bastide, Brüssel; Galerie Hohenlohe, Wien; Neue Galerie Studio, Graz; Galerie Heimer und Partner, Berlin;  CAT open MAK, Wien; Kunstverein Kärnten, Klagenfurt; Ausstellungsbeteiligungen: Korea Kulturhaus, Wien; Forum Stadtpark, Graz; 21er Haus, Wien; Caja Blanca, Mexico City; Kunstverein Nürnberg; MMKK, Klagenfurt; Secession, Wien

     

    Das Kunstvermittlungsprogramm Artist Lecture Series Vienna besteht seit 2010 und wird von Ezara Spangl und Rainer Spangl kuratiert.

    www.artistlectureseriesvienna.com

     

     

    Für die Situation der Artist Lecture Series Vienna entstand als Setting das lecture piece

    Skulpturinstitut 13. -  21. November 2015

     

    Fotos © Roland Kollnitz

     

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DO 22 OKT 2015
  • Vortrag, 20 Uhr

    Artist Lecture Series Vienna / Anna-Sophie Berger

    Als transdisziplinäre Künstlerin arbeitet Anna-Sophie Berger an Objekten die sich sowohl mit individueller Wahrnehmung und intimer Verwendung befassen, als auch mit Fragen nach materieller Realität als Teil von sozio-ökonomischen Zirkulation und Konsum. Die Arbeiten befassen sich mit der Vielschichtigkeit des menschlichen Verlangens und reflektieren dadurch die Ambiguität zwischen sensuellem Verlangen und reflektierter Zurückhaltung.

     

    Anna-Sophie Berger (geb. 1989) Studium an der Akademie der bildenden Künste, Wien. Einzelausstellungen bei JTT, New York; 21er Haus, 21er Raum, Vienna; Ludlow 38, New York; und Mauve, Wien. Teilnahme an Gruppenausstellungen bei Tanya Leighton, Berlin; Clearing, Brussels; 247365, Brooklyn; Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien KM-, Graz; Futura, Prague; Cura Basement, Rome; Mathew Gallery, Berlin; and Utopian Slumps, Melbourne. Ihre Arbeiten wurden in Artforum, frieze d / e, Kaleidoskop und Mousse Magazine besprochen. Berger lebt und arbeitet in Wien.

    www.anna-sophie-berger.com

     

    Das Kunstvermittlungsprogramm Artist Lecture Series Vienna besteht seit 2010 und wird von Ezara Spangl und Rainer Spangl kuratiert.

    www.artistlectureseriesvienna.com

     

    Foto: Artist Lecture Series Vienna

MO 21 SEP 2015
  • Ausstellungseröffnung, 19 Uhr

    dreaming dict cc

    Maria Cozma

    Philipp Friedrich

    Laurids Oder

    Johanna Odersky

    David Peschka

    Evelyn Plaschg

    Titania Seidl

    Jumpei Shimada

    Emmanuel Troy

    Eugen Wist

     

    eingeladen von Eugen Wist

     

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FR 05 JUN 2015
  • Konzerte, 17 Uhr

    Musik und Raum

    im Rahmen der Ausstellung Import Export

    organisiert von Rafaella Isnit und Susanne Schwarz

    Nordbahnhofgelände bei der großen Pappel

     

    Sweet Sweet Moon, das ist in erster Linie der in Wien lebende Multiinstrumentalist Matthias Frey. Während seine Debüt-EP von einem eher traditionellen Singer-Songwriter-Stil mit Gitarrenbegleitung geprägt war, erzeugt er nun auf der Bühne einen beinahe orchestralen Klang mit Violine, Synths und seinem beliebten Sidekick, dem Loop-Pedal. Für seine Studioaufnahmen spielt Matthias Frey auch Schlagzeug, Gitarre oder Akkordeon selbst ein.

    http://www.siluh.com/artists/sweet-sweet-moon/

     

    David Obenaus alias Voodoo Jürgens präsentiert eigenwilliges Liedgut – "Meilenweit vom Mainstream oder von A-Seiten entfernt. Vom indischen Schlangenbeschwörerlied bis zum singenden Marlboro Cowboy". (Selbstbeschreibung)

     

    DJs: Andras Eichstaedt alias Stand / Benedikt Fritz und Josef Freistetter alias Tasteofunk

     

SA 30 MAI 2015
  • Ausstellungseröffnung, 15 Uhr

    Import Export

    17 KünstlerInnen sind eingeladen, am noch verbliebenen Frachtenbahnhofgelände Wien Nord eine Arbeit zu realisieren. Äquivalent dazu nehmen alle 17 Positionen der Klasse Skulptur und Raum an der Ausstellung teil. Import Export will diesen brach liegenden Ort zwischen bewegter Vergangenheit und schillernder Zukunftsversprechen noch einmal gemeinsam aktivieren, bevor

    er den Bebauungsmaßnahmen der rasanten Stadtentwicklung anheim fällt.

     

    Steffi Alte  /  Udo Bohnenberger  /  Cäcilia Brown  /  Hugo Canoilas  /  Ines Doujak

    Eva Engelbert  /  Peter Fritzenwallner  /  Matthias Gabl  /  Philipp Gehmacher  /  Marcus Geiger

    Rafaella Isnit  /  Ludwig Kittinger  /  Jakob Klima  /  Philipp Köster  /  Roland Kollnitz

    Axel Koschier  /  Sonia Leimer  /  Thea Möller  /  Franz Mussner  /  Flora Neuwirth  /  Laurids Oder

    Sarah Ortmeyer   /  Philip Pichler  /  Hans Schabus  /  Leander Schönweger  /  Susanne Schwarz

    Eva Seiler  /  Misha Stroj /  Emil Wetter  /  Eugen Wist  /  Kathrin Wojtowicz  /  Hannes Zebedin

     

    31. Mai - 12. Juli 2015

    Nordbahnhofgelände

    Treffpunkt beim "Gasthaus zur Alm"

    Innstraße 16, 1020 Wien

     

    Lageplan

    https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=zwssw_9xAlnM.kyQYA4XMfUME

     

    Termine

    26. Juni - Führung: Treffpunkt 15.00 Uhr, U1 Praterstern, Ausgang Lassallestraße

    03. Juli - Videoführung

    12. Juli - Führung "Finnisage": Treffpunkt 15.00 Uhr, Straßenbahnstation "Am Tabor"

     

    Steffi Alte, Railbaord SL-1, 2015Udo Bohnenberger, seven necks of the fool, 2015Cäcilia Brown, Geräucherte Treppe, 2015; Mülltonne, 2015; Mistkübel, 2015Hugo Canoilas, And the new, unknown to me, 2015Ines Doujak, Ohne Titel, 2015Eva Engelbert, Modell Populus, 2015Peter Fritzenwallner, Plötzlich diese Übersicht! marker No.1-No.34, 2015Matthias Gabl, Keine Hoffnung - Kein Seil zum Erhängen, 2015Philip Gehmacher, Flagge, 2015Marcus Geiger, 2015Rafaella Isnit, P3x3, 2015Ludwig Kittinger, Zwischen Knochenkette und Schwimmbad, 2015Jakob Klima, Ohne Titel, 2015Philipp Köster, Entrée (90s D.), 2015Roland Kollnitz, Punto del Caffe, 2015Axel Koschier, Ohne Titel, 2015Sonia Leimer, Ohne Titel, 2015Thea Möller, NOIR, 2015Franz Mussner, PM10, 2015Flora Neuwirth, Früchtestillleben mit einem Amazonenpapagei, 1824/2015, 2015 (1995)Laurids Oder, Succession, 2015Sarah Ortmeyer, Rapid, 2015Philip Pichler, wetter, 2015Hans Schabus, Sturmglocke, 2015Leander Schönweger, Zwiegespräch, 2015Susanne Schwarz, LIFTED, 2015Eva Seiler, below the BQE, across from Libro and McDonalds, 2015Misha Stroj, Das Meer oder la liberación (del mar de Mondrian), nach Jusep Torres Campalans, über den berichtet wird von Max Aub, was wiederum verbreitet wird von Luis Camnitzer in Conceptualism in Latin American Art: Didactics of Liberation!, 2015Emil Wetter, Schmelzofen, 2015Eugen Wist, calisthenic dreaming, 2015Katrin Wojtowicz, Ohne Titel, 2015 Hannes Zebedin, Ein Stück Kohle aus der Nähe von Dhanbad, Indien. Werttransfer auf einem wertverändernden Areal, 2015<>

DI 28 APR 2015
  • Vortrag, 19 Uhr

    Hotel Charleroi

    BAUBESPRECHUNG

     

    Im November 2014 fand das fünfte Event von HOTEL CHARLEROI - LA FORCE DU CHANGEMENT statt. Die Abteilung Skulptur und Raum, nahm an dem Event Teil, indem sie ein Tischtennisturnier veranstaltete. Anlässlich dieser Gegeneinladung im Skulpturinstitut bringt HOTEL CHARLEROI ein Gastgeschenk mit und lädt einen Gastvortragenden ein: Georg Petermichl (*1980, Österreich). Gemeinsam mit ihm werden Antworten auf offene Fragen gesucht, die das Projekt innerhalb der letzten fünf Jahren hervorgebracht hat. Farbbilder werden auch gezeigt.

     

    HOTEL CHARLEROI (gegründet 2010, Belgien) ist ein angewandtes Rechercheprojekt, das sich mit der postindustriellen belgischen Stadt Charleroi beschäftigt. Seit fünf Jahren organisieren die Künstler Adrien Tirtiaux (*1980, Belgien), Antoine Turillon (*1982, Frankreich) und Hannes Zebedin (*1976, Österreich) jährlich Künstlerresidenzen und öffentliche Events in verschiedenen Vierteln und Gebäuden der Stadt. Für die geladenen Künstler und HOTEL CHARLEROI dient die Stadt als Laboratorium für Kunst im Öffentlichen Raum, um über die wechselvollen Umstrukturierungen der letzten Jahrzehnte zu reflektieren und mögliche Zukunftsszenarien für lokale und globale Kulturpolitik zu erfinden.

     

SO 19 APR 2015
  • Turnier, 15 Uhr

    Stanislaus Medan

    Anmeldungen: 15 Uhr oder raumtennis@gmail.com

    Turnierbeginn: 16 Uhr

    Teilnahmebedingungen: Weißes Hemd und kurze Hosen

     

    Organisiert von Stanislaus Medan

     

    Das Turnier RAUM TENNIS wird mit speziell von Stanislaus Medan angefertigten Tischtennisschlägern gespielt. Fundament für das Turnier ist die Tischtenniskultur Ende des 19. Jahrhunderts. Das Raum-Tennis, eine zu dieser Zeit neue Sportart, war Technikern wie Künstlern gleichermaßen Forschungsgebiet. In den folgenden Jahrzehnten wurden Schläger aus unterschiedlichsten Formen und Materialien (Pergament, Schmirgelpapier, Kork, Aluminium, Leder, Schaumstoff u.v.m.) hergestellt. Als Salonspiel der englischen Gesellschaft konkurrierte es mit typischen Spielen wie Billard und Backgammon. Heute hat sich das Tischtennisspiel zu einem Extremsport entwickelt, der freie, experimentelle oder künstlerische Zugang hat an Bedeutung verloren. Im Mittelpunkt des Turniers stehen neu entworfene Schläger, die, in ihrer unterschiedlichen, der Effektivität des Spiels teilweise entgegensteuernden Materialität, der leistungsorientierten Struktur eines Turniers gegenüberstehen. Marmor, Stein und Eisen bricht.

     

    Stanislaus Medan, geboren 1988 in Graz, lebt und arbeitet in Wien, Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien, seit 2013 Mitglied des Wiener Tischtennis Verbands.

     

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DI 16 DEZ 2014
  • Gespräch, 19 Uhr

    Manisha Jothady, Christoph Meier, Franz Part, Hans Schabus

    Bitte nie sagen: Das ist langweilig, das kenne ich schon.

    Das ist die größte Katastrophe! Immer wieder sagen:

    Ich habe keine Ahnung, ich möchte das noch einmal erleben.

    Heinz von Förster

     

    Anlässlich der Ausstellung Schule von Franz Part moderiert Manisha Jothady ein Gespräch zwischen Christoph Meier, Franz Part und Hans Schabus über Varianten der Wiederholung in Kunst, Lehre und Gesellschaft. Was ist eigentlich eine Replik? Warum ist das Nachmachen so wichtig? Wie steht es dann um die Autorschaft? Drehen wir uns alle im Kreis? Und was treibt uns immer wieder vor die Tür?

     

    Im Rahmen des Gesprächs werden Fotografien von Hannes Böck projiziert, die Franz Parts Repliken im Schulgebäude zeigen.

     

    Manisha Jothady (* 1971) lebt als freischaffende Kunstkritikerin in Wien. Neben Beiträgen für Tageszeitungen und Kunstzeitschriften hat sie zahlreiche Texte für Ausstellungskataloge und Künstlermonografien verfasst. 2013 und 2014 war sie als Projektleiterin des von departure, dem Kreativzentrum der Wirtschaftsagentur Wien, organisierten Galerienfestivals „curated by_vienna“ tätig.

     

    Christoph Meier (* 1980) lebt und arbeitet in Wien. Er studierte Architektur an der TU Wien sowie Textuelle Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Heimo Zobernig. Zuletzt waren seine Arbeiten in Einzelausstellungen in der Galleria Collicaligreggi, Catania, Italien; Sariev Contemporary, Plovdiv, Bulgarien; Galerie Kamm, Berlin, Deutschland zu sehen. Er nahm u.a. bei Gruppenausstellungen im Kunstverein Hamburg, Hamburg, Deutschland; in der Fondazione Brodbeck, Catania, Italien; im 21er-Haus, Wien; und in der Frac Auvergne, Clemont-Ferrand, Frankreich teil. Er ist Mitherausgeber und Mitbegründer des Künstler-Fanzines Black Pages.

     

    Franz Part wurde 1949 in Wien geboren und wuchs in Raabs an der Thaya auf. Von 1970 bis 1975 studierte er an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Walter Eckert und Rudolf Hausner. Seine Arbeiten wurden ab 1975 u.a. in der Galerie Gabriel, Wien; Galerie Stadtpark, Krems; Galerie Schnittpunkt, Steyr; Neue Galerie, Wien; Schneiderei, Wien und im Kunstverein Horn, Horn gezeigt. Seit 1975 ist er Kunsterzieher am BG und BRG Waidhofen an der Thaya. Dort errichtete er ein Replikenmuseum, das sich über das gesamte Schulgebäude erstreckt. Außerdem ist Franz Part Mitglied der Galerie Stadtpark, Krems und war während der 1990er Jahre deren Obmann.

     

DI 18 NOV 2014
  • Ausstellungseröffnung, 19 Uhr

    Franz Part - Schule

    Franz Part ist Künstler. Bis vor kurzem unterrichtete er Bildnerische Erziehung am Gymnasium in Waidhofen an der Thaya. Über einen Zeitraum von nahezu 30 Jahren baute er viele Wegmarken der Kunst des 20. Jahrhunderts nach. Beuys, Duchamp, Man Ray, um einige Zentralgestirne zu nennen. Auf diese Weise vermittelte er zeitgenössische Kunst und verwickelte die SchülerInnen gleichzeitig in Fertigungsabläufe. Die Repliken platzierten Part und seine SchülerInnen in den Gängen, Stiegenhäusern und Aufenthaltsräumen des Gymnasiums. Der Schulbau wurde somit zu einem der größten und umfassendsten Schauräumen der Kunst des 20. Jahrhunderts. Die SchülerInnen danken es ihm und bevölkern in überdurchschnittlichem Ausmaß kreative Berufe. Gleichsam zur Neugründung und zum Aufbau der neuen Abteilung Skulptur und Raum an der Universität für angewandte Kunst Wien zeigt das Skulpturinstitut nun Teile aus Franz Parts weltbewegter Sammlung.

     

    Franz Part wurde 1949 in Wien geboren und wuchs in Raabs an der Thaya, Niederösterreich, auf. Von 1970 bis 1975 studierte er an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Walter Eckert und Rudolf Hausner. Seine Arbeiten wurden ab 1975 u.a. in der Galerie Gabriel, Wien; Galerie Stadtpark, Krems; Galerie Schnittpunkt, Steyr; Neue Galerie, Wien; Schneiderei, Wien und im Kunstverein Horn, Horn gezeigt. Seit 1975 ist er Kunsterzieher am BG und BRG Waidhofen an der Thaya, Niederösterreich. Dort errichtete er ein Replikenmuseum, das sich über das gesamte Schulgebäude erstreckt. Außerdem ist Franz Part Mitglied der Galerie Stadtpark, Krems und war während der 1990er Jahre deren Obmann.

     

    Die Ausstellung eröffnet am 18. November 2014 und läuft bis 16. Jänner 2015. Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns unter info@skulpturinstitut.at oder +43(0)664 8260728. Unsere Öffnungszeiten lauten: Donnerstag, Freitag 14–18 Uhr.

     

    Alle gezeigten Repliken entstanden zwischen 1985 und 1995.

    Fotos © Stefan Lux

     

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MO 03 NOV 2014
  • Vortrag, 19 Uhr

    Chris Sharp

    Manners of matter

     

    Chris Sharp erläutert seine kuratorische Praxis und referiert über Themengebiete wie die Spezifizität des Mediums, Dreidimensionalität, den menschlichen Körper, Bild und (Im)Materialität. Der Vortrag wird anhand seiner jüngsten Ausstellungen bildlich veranschaulicht, insbesondere Manners of Matter, Salzburger Kunstverein/Musée du château des ducs de Wurtemberg, Montbéliard, Frankreich (2014); Le Mouvement, ko-kuratiert mit Gianni Jetzer, Biel/Bienne, Schweiz (2014); und The Registry of Promise (2014–15) an unterschiedlichen Ausstellungsorten.

     

    Chris Sharp (*1974, USA) lebt und arbeitet als Autor und freier Kurator in Mexico City. Dort leitet er gemeinsam mit dem Künstler Martin Soto Climent den Projektraum Lulu. Zusammen mit Gianni Jetzer kuratierte er die 12. Ausgabe der Schweizerischen Plastikausstellungen Biel mit dem Titel Le Mouvement in Biel/Bienne, Schweiz. Derzeit kuratiert er die Ausstellungsreihe The Registry of Promise in der Fondazione Giuliani, Rom; Le Parc St. Léger, Pogues-les-Eaux, Frankreich; Le Crédac, Ivry-sur-Seine, Frankreich; und De Vleeshal, Middelburg, Holland. Er ist freier Redakteur des Kaleidoscope magazine und Redakteur bei Art Review. Zudem schreibt er u.a. für Artforum, Fillip, Afterall, Mousse, Metropolis M, Spike, Camera Austria, artpress und Art-Agenda.

     

    Dieser Vortrag wird auf Englisch gehalten.

     

DI 24 JUN 2014
  • Vortrag, 19 Uhr

    Sonia Leimer

    Space Junk

     

    Sonia Leimer beschäftigt sich mit dem konkreten physischen Raum und seinem Verhältnis zur künstlerischen Inszenierung. Sie verhandelt in ihren künstlerischen Arbeiten Fragen nach den Grundlagen unserer Wahrnehmung, die sich auf der Basis individueller, historischer und medial geprägter Erfahrungsmuster bilden. Dabei vereint sie Elemente aus den Bereichen Film und Architektur und verknüpft eine konzeptuelle Herangehensweise mit einer teils minimalistischen Formensprache. Die Materialien, denen sich Leimer annimmt, zeichnen sich durch die ihrem Kontext impliziten Bedeutungen aus, verändern jedoch im Transformationsprozess der Arbeit ihren Status. In komplexer Art und Weise greifen in Sonia Leimers künstlerischer Praxis die Kategorien Raum und Zeit sowie die Frage nach der Bedeutung des Materials im Kontext seiner konzeptuellen Bearbeitung ineinander.

     

    Sonia Leimer geb. 1977 in Meran, Italien, lebt und arbeitet in Wien. Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien.

     

    Ausstellungen (Auswahl): 2014 Galerie Barbara Gross, München, LAMOA, LA Museum of Art Los Angeles, Austrian Cultural Forum London / New York; 2013 5th Moscow Biennale, Wien Museum,  ABC Berlin | 2012 Artothek, Köln, Galerie Nächst St. Stephan, Rosemarie Schwarzwälder, Wien, Museion, Bozen; MAK Center for Art and Architecture, Los Angeles; 2011 Kunstverein Basis, Frankfurt/M.; 2010 BAWAG Contemporary, Wien, Salzburger Kunstverein, Salzburg, Galerie im Taxispalais, Innsbruck, Triennale Linz; 2008 Manifesta 7, Rovereto; 2006 Kerava Museum, Helsinki.

     

    Die StudentInnen des Skulpturinstituts sind eingeladen, für die jeweiligen Veranstaltungsabende performative Interventionen zu entwickeln. Dieses Mal wird uns eine Performance von Joseph Knierzinger aus der Abteilung Digitale Kunst / Ruth Schnell gezeigt.

     

DI 27 MAI 2014
  • Ausstellungseröffnung, 19 Uhr

    Ein Plan reicht uns nicht aus

    Linda Berger

    Sebastian Doplbaur

    Georg Feierfeil

    Peter Hoiß

    Nana Mandl

    Lukas Matuschek

    Julia Rohn

     

    Die teilnehmenden KünstlerInnen sind StudentInnen des Skulpturinstituts und entstammen den Abteilungen Digitale Kunst / Ruth Schnell, Fotografie / Gabriele Rothemann, Grafik und Druckgrafik / Jan Svenungsson, Malerei, Malerei und Animationsfilm / Judith Eisler und Transmediale Kunst / Brigitte Kowanz des Instituts für Bildende und Mediale Kunst.

     

    Fotos © Peter Hoiß

     

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MO 12 MAI 2014
  • Lesung / Gespräch, 19 Uhr

    Jakob Lena Knebl

    There are more things

     

    Ein Frühlingsabend. Eine Erzählung von Jorge Luis Borges. Objekte. Begehren. Objektophilie. Wo beginnt ein Ding eine Skulptur zu werden und welchen Bezug hat sie zu mir? Wir sind Henkel. Das Leben der Dinge. Mich gibt es nicht. Aber was mich beruhigt: Die Realität ist eine Fälschung unter vielen.

    Eine Lesung? Präsentation ganz sicher! Ich nehme meine neue Tasse mit. Irgendjemand hat sie vor langer Zeit restauriert. Metallklammern halten den Bruch im Porzellan zusammen. Mary Shelly. Ich liebe sie.

     

    Jakob Lena Knebl wurde 1970 in Baden, Österreich geboren. Die/der KünstlerIn studierte Mode an der Universität für angewandte Kunst Wien bei Raf Simons sowie textuelle Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Heimo Zobernig. Knebls Arbeiten und Performances waren zuletzt unter anderem in folgenden Ausstellungen zu sehen: There are more things, Tiroler Künstlerschaft, Innsbruck; Look at me, Centre of Contemporary Art, Torun, Polen; Sculpture me, Kunstraum Niederösterreich, Wien; Schwule Sau, Morzinplatz, KÖR, Wien; An eye on a Disposition of a Cloud, Salzburger Kunstverein, Salzburg; Erfinde dich selbst, Kunstverein Wolfsburg, Wolfsburg, Deutschland; The only performances that make it all the way, Künstlerhaus Graz, Graz. Die/der KünstlerIn lebt und arbeitet in Wien.

     

DO 27 MAR 2014
  • Ausstellungseröffnung, 19 Uhr

    Wir gehen mit dem Kopf

    Hallo,

    "Gelücke" ist mittelhochdeutsch und bedeutet Glück.

    Stellen wir die Lücke dar.

    Eine Lücke zwischen Ausstellungstitel und Ausstellung.

    Wir gehen mit dem Kopf.

    Wir sind nicht nur einmal sondern zweimal gegangen.

    Wir gingen nicht nur mit den Beinen,

    unseren Kopf haben wir auch immer eingepackt gehabt.

    beste Grüße

    Stephanie

     

    0946010

    Nicoleta Auersperg

    Nouria Behloul

    Stephan Genser

    Stephanie Kaiser

    Josef Knierzinger

    Gudarz Moradi

     

    Die teilnehmenden KünstlerInnen sind StudentInnen des Skulpturinstituts und entstammen den Abteilungen Bühnengestaltung / Bernhard Kleber, Digitale Kunst / Ruth Schnell, Grafik und Druckgrafik / Jan Svenungsson, Malerei, TransArts und Transmediale Kunst / Brigitte Kowanz des Instituts für Bildende und Mediale Kunst.

     

    Fotos © Peter Hoiß

     

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MO 27 JAN 2014
  • Vortrag, 19 Uhr

    Thomas Edlinger

    Anlässlich der derzeitigen Ausstellung Episode einer Fortschreibung von Werner Würtinger hält Thomas Edlinger einen Vortrag mit dem Titel

     

    Wem gehört die Stadt?

     

    Zur Geschichte der Kunst im öffentlichen Raum in Wien und ihrer Gegenwart in Istanbul.

     

    Von der Drop-Sculpture zur performativen Installation, von der temporären Intervention bis zur Stadtteilentwicklung von unten, von der Urbanismusforschung bis zur Ästhetik der Demo: Der Institutionalisierung der Kunst im öffentlichen Raum korrespondiert die Ausdifferenzierung ihrer Formen und Ziele. Sie findet in urbanen Räumen statt, die nach der griffigen Formulierung Michel de Certeaus nicht nur Orte sind, mit denen man etwas macht, sondern auch Orte, die etwas mit einem machen.

     

    Thomas Edlinger arbeitet als Radiomacher, Journalist, Autor und fallweise als Kurator. Von 2002 bis 2004 war er Kurator im O.K. Centrum für Gegenwartskunst, Linz, von 2004 bis 2006 Kurator im Kunstmuseum Lentos, Linz. Ab 2009 war er als Lehrbeauftragter am Institut für Bildende Kunst und Kulturwissenschaften an der Kunstuniversität Linz tätig, derzeit an der FH Joanneum in Graz im Bereich Informationsdesign. Letzte Ausstellungen: Hauntings – Ghost Box Media, Medienturm Graz, gemeinsam mit Christian Höller, 2011; Vollmilch. Der Bart als Zeichen, Kunstmuseum Lentos, Linz, 2012. Aktuelle Publikation: In Anführungszeichen. Glanz und Elend der Political Correctness, gemeinsam mit Matthias Dusini, 2012. Thomas Edlinger lebt in Wien.

     

    Die StudentInnen des Skulpturinstituts sind eingeladen, für die jeweiligen Veranstaltungsabende performative Interventionen zu entwickeln. Linda Berger, Studentin der Abteilung Grafik und Druckgrafik / Jan Svenungsson, zeigt zu Beginn dieses Abends ihre performative Intervention EINE HOCH ZWEI. Im Anschluss daran präsentiert Julia Rohn, Studentin der Abteilung Fotografie / Gabriele Rothemann, eine Performance mit dem Titel RA.

     

MO 13 JAN 2014
  • Vortrag, 19 Uhr

    David Quigley

    Anlässlich der derzeitigen Ausstellung Episode einer Fortschreibung von Werner Würtinger hält David Quigley einen Vortrag mit dem Titel 7 Scenes - Werner Würtinger.

     

    Der Vortrag gliedert sich in folgende Szenen:

     

    1) Wir wissen nicht was Skulptur ist.

    2) Ich habe sie gefragt, ob sie jemals Gänsehaut von einer Skulptur bekommen hat--ob das überhaupt möglich ist so von einer Skulptur beeindruckt oder bewegt zu werden, dass man Gänsehaut spürt oder weint…

    3) Über einen Aufsatz aus dem Jahr 1967 von Theodor W. Adorno über Fritz Wotruba

    4) 2 Texte von Marc Adrian

    5) Stephen Mathewson on the Sankei Stereo Entertainer Organ

    6) Über Geselligkeit, Post-Geselligkeit, Otto Kobalek und ein Cover

    7) Reflexionen über den Tod der Metaebene (reading the "American Sculpture" issue of Artforum from June 1967)

     

    Während des Vortrags wird eine Auswahl von Arbeiten von StudentInnen, 1980 - 2003 aus dem ca. 8000 Stück umfassenden Diaarchiv von Werner Würtinger projiziert. Das Diaarchiv ist eine Leihgabe des Universitätsarchivs der Akademie der bildenden Künste Wien. Mit Dank an Dr. Eva Schober und Heimo Zobernig.

     

    David Quigley ist Professor für Kulturtheorie an der Merz Akademie, Stuttgart. Er hält regelmäßig Vorträge zuletzt The History of Art #1 in der Galerie 5020, Salzburg, The History of Art #2 auf Schallplatte im Kunstverein Baden, The History of Art #3 im Rahmen der Sommerakademie Salzburg, sowie u.a. Vorträge im Museo Nacional de Arte Reina Sofia, Madrid; an der University of London; im Kunstverein Hamburg; der Secession, Wien und im Künstlerhaus Salzburg. Er publizierte eine Monografie über Carl Einstein, sowie Zeitschriftenbeiträge für Afterall, Spike Art Quarterly, Multitudes und diverse Katalog- und Buchbeiträge. David Quigley lebt in Wien.

     

    Die StudentInnen des Skulpturinstituts sind eingeladen, für die jeweiligen Veranstaltungsabende performative Interventionen zu entwickeln. Nicoleta Auersperg ist Studentin der Abteilung TransArts und zeigt als ersten Programmpunkt des Abends ihre Performance Materialwaage. Im Anschluss an den Vortrag präsentiert Stephanie H. M. Kaiser ihre die Mann Studie. Sie ist Studentin der Abteilung Malerei.

     

MO 16 DEZ 2013
  • Gespräch, 19 Uhr

    Brigitte Huck, Kathrin Rhomberg, Werner Würtinger

    Unter dem Titel Pendelbewegungen sprechen Brigitte Huck und Kathrin Rhomberg mit Werner Würtinger über Aspekte gesellschaftspolitischen und sozialen Handelns im künstlerischen Vorgehen.

     

    Brigitte Huck ist Kunsthistorikerin, Kuratorin und Kunstkritikerin. Sie arbeitete im Dept. of Drawings, Museum of Modern Art, New York; war Ausstellungskuratorin im MAK, Wien und ist  Expertin am Dorotheum, Wien. Seit 1993 ist sie als freie Kuratorin in Wien tätig. Sie kuratierte Projekte für die Biennale von São Paulo, Brasilien; museum in progress, Wien; Public Art Lower Austria, NÖ; KÖR, Wien; kunstzürich, Zürich; Sigmund Freud Museum, Wien; BAWAG Foundation und BAWAG Contemporary, Wien; evn Sammlung, Maria Enzersdorf. Sie schreibt u.a. für ARTFORUM, Parnass und springerin. Sie ist korrespondierendes Mitglied der Wiener Secession.

     

    Kathrin Rhomberg studierte Kunstgeschichte und klassische Archäologie und arbeitete von 1990 bis 2001 als Kuratorin und Leiterin des Ausstellungsbüros in der Secession, Wien. Von 2002 bis 2007 Geschäftsführende Direktorin des Kölnischen Kunstvereins, Köln. Kuratierte zuletzt u.a. Petrit Halilaj, Kosovarischer Pavilion, 55. Biennale von Venedig, 2013; Christoph Schlingensief. Fear of the Core of Things, BAK, basis voor aktuele kunst, Utrecht, 2012 und Galerija Nova, Zagreb, 2012; 6. Berlin Biennale, 2010; Roman Ondák – Loop, Slowakisch und Tschechischer Pavillon, 53. Biennale von Venedig, 2009; Ion Grigorescu. In the Body of the Victim 1969–2008, Museum of Modern Art, Warschau, 2009. Rhomberg ist Lehrbeauftragte der Akademie der bildenden Künste Wien.

     

    Die StudentInnen des Skulpturinstituts sind eingeladen, für die jeweiligen Veranstaltungsabende performative Interventionen zu entwickeln. Erster Programmpunkt dieses Abends ist Kinetik #1 aus dem Werkkomplex Die Gerade Linie von Peter Hoiß. Peter Hoiß ist Student der Abteilung Fotografie / Gabriele Rothemann an der Universität für angewandte Kunst Wien.

     

DI 26 NOV 2013
  • Ausstellungseröffnung, 19 Uhr

    Werner Würtinger - Episode einer Fortschreibung

    Eine Zigarettenschachtel ist Skulptur

    ist Kirche ist Folie.

    Eine Kirche ist Skulptur

    ist Kostüm ist Foto.

    Ein Bildhauer ist Architekt ist Poet ist Bohemien

    ist Kostümbildner ist Bildhauer.

    Werner Würtinger ist Otto Kobalek ist Fritz Wotruba.

     

    Kunst ist Essenz ihres gesellschaftspolitischen Umfelds. In seiner Arbeit öffnet und erweitert Werner Würtinger ihre Wirkungskraft aus unterschiedlichen Positionen und Perspektiven, sein Begehren liegt im Forcieren der kulturellen Kommunikation.

     

    Werner Würtinger wurde 1941 in Hallein, Salzburg geboren. Von 1959 bis 1964 studierte er Bildhauerei bei Fritz Wotruba an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Als Mitglied der Secession war er Initiator der Jungen Szene, einer Ausstellungsreihe der Secession, die ihr Augenmerk auf junge österreichische Künstler legte. Von 1995 bis 1999 stand er der Secession als Präsident vor. Zudem war er von 1975 bis 2003 lehrend an der Akademie der Bildenden Künste tätig. Zuletzt waren seine künstlerischen Arbeiten in der Secession, Wien (2002), dem Kölnischen Kunstverein, Köln (2003) und der Galerie 5020, Salzburg (2006) zu sehen. Er lebt und arbeitet in Wien.

     

    Fotos: Peter Hoiß

     

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MI 05 JUN 2013
  • Ausstellungseröffnung, 19 Uhr

    Aufstellung

    Gruppenausstellung der StudentInnen des Skulpturinstituts im Sommersemester 2013

     

    Johanna Binder

    Emanuel Ehgartner

    Simon Goritschnig

    Flora Hauser

    Camilla Hägebarth

    Lukas Janitsch

    Oliver Kowacz

    Philipp Köster

    Cornelia Lein

    Maria Mäser

    Benjamin Nachtigall

    Gert Resinger

    Janine Schranz

    Simon Sramek

    Céline Struger

    Thomas Streitfellner

    Julia Tazreiter

     

    Die StudentInnen entstammen den Abteilungen Bühnengestaltung / Bernhard Kleber, Digitale Kunst / Ruth Schnell, Fotografie / Gabriele Rothemann, Grafik und Druckgrafik / Jan Svenungsson, Malerei / Johanna Kandl, Malerei und Animationsfilm / Judith Eisler, TransArts und Transmediale Kunst / Brigitte Kowanz des Instituts für Bildende und Mediale Kunst.

     

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DO 24 JAN 2013
  • Ausstellungseröffnung, 19 Uhr

    Gruppenausstellung der StudentInnen des Skulpturinstituts im Wintersemester 2012/2013

     

    Kerstin Borchert

    Bartosz Dolhun

    Melanie Ender

    Philipp Friedrich

    Peter Fritzenwallner

    Marie-France Goerens

    Michael Heindl

    Alfred Lenz

    Marta Masternak

    Matthias Noggler

    Hannah Rosa Öllinger

    Manfred Rainer

    Karl Salzmann

    Konrad Strutz

    Anna Vasof

    Eugen Wist

    Reinhold Zisser

     

    Die StudentInnen kommen aus den Abteilungen Bühnengestaltung / Bernhard Kleber, Digitale Kunst / Ruth Schnell, Fotografie / Gabriele Rothemann, Grafik und Druckgrafik / Jan Svenungsson, Malerei / Johanna Kandl, Malerei und Animationsfilm / Judith Eisler, TransArts und Transmediale Kunst / Brigitte Kowanz des Instituts für Bildende und Mediale Kunst.

     

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